Chile: Februar 2009

Ein weiteres Mal überqueren wir die Grenze zwischen Argentinien und Chile und abermals sind die Formalitäten anders als beim letzten Mal.

 

Die Argentinier sitzen oben auf dem Pass und nehmen es heute sehr genau mit unseren Papieren. Habe ich bisher immer alles alleine erledigen können, muss Jupp nun persönlich erscheinen. Warum und wofür bleibt uns schleierhaft, vielleicht handelt es sich einfach nur um eine Gesichtskontrolle, die wir, man glaubt es kaum, unbeanstandet überstehen. Die Chilenen haben es sich am Fuße des Passes gemütlich gemacht und dementsprechend ist auch die Lebensmittelkontrolle, selbst der Kühlschrank bleibt unbesichtigt.

 

Am späten Nachmittag erreichen wir Malalcahueallo und fragen an der Touristeninformation nach einem sicheren Stellplatz im Ort. Die netten Mädels dort erklären uns, wir könnten uns völlig problemlos unten an den Fluss stellen, sollten aber zuvor kurz bei der Polizei Bescheid geben, dass wir uns dort niederlassen. O.K. als gehorsame Deutsche kurven wir zur Polizeistation und erklären unser Ansinnen, welches wohlwollend zur Kenntnis genommen wird. Wir fahren also hinunter ans Wasser und während wir noch etwas unschlüssig den Nachtplatz aussuchen, lässt sich der oberste Polizeichef persönlich zu uns kutschieren und erklärt, dieser Platz wäre doch relativer Mist. Wir sollen über die Brücke, dann nach links abbiegen und dort würden wir unter einem Baum einen seiner Lieblingsplätze finden. Wow, die Polizei, dein Freund und Helfer?? Dank dieses Services verbringen wir eine wunderbare Nacht.

 

Freitag erreichen wir Temuco, wo wir den deutschen Club ansteuern wollen, ab und an ergreift uns doch das Heimweh nach Sauerbraten und Rotkohl oder ein paar deutschen Tönen.

 

Ohne große Probleme finden wir die richtige Straße, aber irgendwie den Club nicht. Etwas verwirrt laufe ich die Straßen auf und ab und landen vor der deutschen Schule. Durch ein offenes Fenster sehe ich einen Menschen in einem Büro arbeiten und frage ihn nach dem Club Aleman. Zu meinem Bedauern gibt es diesen nicht mehr, aber da ich schon mal da bin, frage ich, ob wir nicht in der deutschen Schule übernachten können. Der freundliche Herr erklärt, dass diese Frage nur der deutschsprachige Direktor beantworten könnte, der aber erst in 2 Stunden wieder anwesend ist.

 

Das macht uns gar nichts, wir wollen sowieso noch Jupps Spielwiese sprich einen Baumarkt besuchen und werden anschließend einfach noch mal zurückkehren. Gesagt, getan. Der Direktor, Jürgen Mattmann, begrüßt uns mit einer Tasse Kaffee, einem netten Gespräch und der frohen Botschaft, dass wir, da gerade Schulferien sind, selbstverständlich einige Zeit auf dem Schulhof verbringen können. Wir werden dem Sicherheitsdienst vorgestellt und können auf diese Weise Tag und Nacht in der Schule ein und ausgehen. Herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle.

 

Nach der Ruhe auf dem Schulhof folgt der Sturm, sprich wir fahren mitten hinein ins touristische Zentrum, nämlich nach Villarrica und Pucon. Das heißt, bis Pucon kommen wir erst gar nicht, denn irgendwo zwischen den beiden Orten ergreift uns das Grauen.

Die Landschaft rundum ist wirklich einzigartig, der rauchende und nachts glühende Vulkan Villarrica, die glasklaren Flüsse sowieso unzählige Thermalquellen und dazu der schwarze Sandstrand des Sees laden eben nicht nur uns ein und da gerade Sommerferien, quillen die beiden Orte über von Urlaubermassen. Da sollen ansonsten brave Familien sogar ihre Kinderzimmer vermieten und in den Straßen tobt die Party bis zum Morgengrauen.

 

Wir schaffen es gerade noch zur Bäckerei Rostock um ein richtig deutsches Sauerteigbrot zu ergattern und flugs sind wir wieder verschwunden. Wie zu vermuten, ist es dementsprechend schwierig ein freies Plätzchen zu finden und fataler Weise erliegen wir dem Irrtum, da heute Sonntag, sei der Trubel wohl irgendwann vorüber und die Nacht eher ruhig. Die Sonnenanbeter verschwinden zwar tatsächlich kurz vor Einbruch der Dämmerung, aber dafür tauchen mitten in der Nacht, genauer gesagt um eins in der Früh, die Mondanbeter mit großem Tamtam auf. Die Wölfe heulen wenigstens noch persönlich, die Menschen bringen leider ihre Bässe und Boxen auf volle Lautstärke.

 

Unsere Ohrstopfen kommen ein weiteres Mal zum Einsatz, bei mir ein recht lächerlicher Anblick, da sich diese Dinger immer wieder aus dem freiliegenden Ohr verflüchtigen wollen, stecke ich nämlich meinen Finger ebenfalls noch ins Ohr. Morgens schmerzen dann nicht nur die Ohren, sondern auch noch gleich die Finger. Ziemlich ätzend das Ganze. Die Krönung erleben wir eines Morgens, an dem wir gottlob unsere Leiter nicht ausklappen, sondern vorne aus dem Führerhaus herausklettern. Monster ist in der Nacht zum Sicherheit- und Schattenspender mutiert und wir davon verschont geblieben, einen Menschen mit unserer Leiter zu erschlagen.

Was soll ich noch groß erzählen, jeder wird inzwischen wissen, wie es weitergeht. Bis hinunter nach Puerto Montt umkreisen wir sämtliche Seen, verbringen mehr oder weniger schlaflose Nächte und wollen uns schlussendlich mehr oder minder genervt an den Pazifik verziehen. So zumindest unser Plan, Monster muss jedoch bei dessen Besprechung nicht anwesend gewesen sein, denn er lässt aus seiner Wasserpumpe eindeutig Wasser austreten wo es nicht sein soll. Er gefährdet zwar somit die Weiterfahrt, aber gnädiger Weise mal an einem sehr günstigen Ort, nämlich sozusagen direkt vor der Haustür des landesweit vertretenen großen Mercedeshändlers.

 

Wir also nix wie hin zu Mercedes Kaufmann in Llanquihue. Die dort arbeitenden Menschen sind alle fürchterlich nett und hilfsbereit, aber eine neue Wasserpumpe haben sie leider nicht vorrätig. Diese befindet sich jedoch im nur 20 km entfernten Puerto Montt und so drehen wir uns schleunigst um und fahren dorthin zurück, wo wir gerade herkamen. Auch in diesem Laden sind alle sehr nett und zu unserer großen Freude entspricht die vorrätige Wasserpumpe genau derjenigen, die Monster benötigt. Auch der Preis entspricht mit 80 € unseren Vorstellungen und hoch befriedigt fahren wir dorthin zurück, wo wir gerade herkamen. Wiederhole ich mich??

 

Jedenfalls kommen wir wieder nur bis Llanquihue, aber dieses Mal ist es nicht Monster, der uns stoppt, sondern 2 Motorradfahrer aus Friedberg, die wir vor einigen Monaten auf dem Weg nach Ushuaia bereits getroffen haben. Wir quatschen und quatschen und fahren am Ende noch gemeinsam bis Fruttilar, einer Mustersiedlung mit geraniengeschmückten Häusern, einer gepflegten Uferpromenade, einem deutschen Kinderchor und deutschsprachigen Schildern, die deutschen Kuchen anpreisen. Alles ist recht hübsch anzusehen und da schon bald der Abend hereinbricht, suchen und finden wir heute mal ein ruhiges Plätzchen am See.

 

Mit gutem Gefühl, eine neue Wasserpumpe haben wir schließlich im Gepäck, geht es zügig bis Valdivia und zur Brauerei Kunstmann. Hier soll es ein urig-deutsches Restaurant geben und natürlich darf auch eine Brauereibesichtigung mit dazugehöriger Verkostung nicht fehlen. Als vorantwortungsvolle Deutsche wollen wir es den Chilenen in keiner Weise nachmachen, die völlig volltrunken noch mit dem Auto herumfahren und fragen daher, ob wir auf dem großen Parkplatz der Cerveceria übernachten können. Diese Frage wirft einige Überraschung auf und wird anschließend negativ beantwortet. Ich werde ziemlich wütend über dieses Gebaren, und frage recht deutlich nach, ob wir alles richtig verstanden hätten. Essen, trinken und unser Geld lassen dürfen wir hier ruhig, aber anschließend haben wir das Gelände recht zügig zu verlassen, egal ob alkoholisiert oder nicht!!! Die können mich doch mal, dann verzichten wir eben auf diesen Besuch und hinterlassen einen ziemlich verdattert dreinschauenden Parkwächter.

 

Die Freitag- und Samstagnacht vergeht erstaunlich ruhig, denn da wir lernfähig sind, haben wir uns nicht direkt am Strand, sondern oberhalb auf Klippen auf dem Weg zu den drei Forts, die Valdivia gegen Piraten und Schiffe anderer Seemächte schützen sollten, niedergelassen.

 

Bis auf einen Autobesuch nächtens um 3.00 (!)Uhr, die spinnen die Chilenen, bleiben wir völlig unbehelligt und kurven am Sonntagmorgen mal in die Stadt, um nach einem Campingplatz Ausschau zu halten, auf dem wir Monsters Wasserpumpe ausbauen können. Wir stehen noch etwas unschlüssig an der Einfahrt zu einem solchen Platz, da winkt aus der Ferne ein bekanntes Gesicht und wir erblicken Hanne und Werner, die beiden Schnuckelchen, die vom Boot auf’s Auto umgestiegen sind. Die Freude ist groß und so erübrigt sich die Frage, ob wir hier bleiben sogleich, denn 1. mögen wir die beiden, 2. gibt es unendlich viel zu erzählen und 3. ist das Vorhandensein eines weiteren Fahrzeuges überaus praktisch falls bei Monsters Reparatur mal etwas kaputt gehen sollte.

 

Am nächsten Morgen geht es denn auch gleich los, der Kühler muss raus, etliche Schlauchverbindungen und Keilriemen müssen gelöst werden und dann kann Jupp den Übeltäter sprich die Wasserpumpe eliminieren. Alles klappt wie am Schnürchen, lediglich beim Einbau des Kühlers benötigt der Chefmechaniker eine dritte Hand und abends ist die defekte Pumpe bereits Geschichte. Eigentlich könnten wir ja nun weiterfahren, aber wie gesagt, eigentlich... . Neben der ganzen Quatscherei schaffen wir es wenigstens noch bis zum Markt, auf dem es nicht nur alle Arten von Fisch und Meeresfrüchten gibt, sondern auch Seelöwen. Natürlich diese nicht etwa zum Verkauf, nein, die fetten Biester liegen faul am Quai herum und warten, dass die Fischhändler ihre Abfälle hinüber werfen.

Es vergehen schließlich insgesamt 6 Tage bis wir uns endlich losreißen und gen Norden steuern.

 

In Richtung Concepcion treffen wir an einen Küstenabschnitt mit dem wenig viel versprechenden Namen Costa del Carbon, also Kohleküste, und dennoch bietet dieser lange Strände, schöne Buchten und zu guter Letzt natürlich auch Kohle. Die Minen beginnen direkt am Meeresufer, gehen bis auf 500 m hinab und eine erstreckt sich sogar fast einen Kilometer unter dem Pazifik. An der Playa Blanca huldigen wir der geografischen Mitte des chilenischen Festlandes, denn von hier bis Arica ist es genauso weit wie nach Punta Arenas. Wir stoppen für die Nacht in einem verlassenen Örtchen namens Tregualemu und erspähen bei der Weiterfahrt am nächsten Morgen sowohl eine deutsche Flagge als auch ein Schild mit dem Hinweis, auf ein Resort mit deutschsprachigen Inhabern.

 

Zunächst sausen wir mal vorbei, doch dann siegt die Neugierde doch noch und wir fahren langsam die steile Abfahrt hinunter. Nach einer Kurve gehen uns fast die Augen über, wir sehen grünen Rasen, einige Cabanas, einen Swimming- und einen Whirlpool und ein Overlanderfahrzeug in einer topgepflegten Anlage. Wow, wo sind wir hier gelandet? Die Lüftung des Geheimnisses lässt nicht lange auf sich warten. Betina, Argentinierin, und Christian, Deutscher, haben 3 Jahre lang das Projekt „Clowns on the road“ für misshandelte Kinder in Waisenhäusern geführt und als ihnen der Geldgeber verloren ging, haben sie sich hier niedergelassen. Hier, heißt Suhaila und ist ein Wellness-Resort mit allem was dazu gehört (www.luzdeluna-suhaila.cl). Der Nebel und die Erinnerung an schwitzige Stunden im unserem ehemaligen Haus verleiten uns zur Einlage eines Wohlfühltages und die Zeit verrinnt zwischen Saunagängen und Blubberbädern.

 

Wie neugeboren soll es am nächsten Morgen weiter entlang der Küste gehen, doch der allgegenwärtige Nebel bremst uns aus. Kaum 10 km von der Küste entfernt ist das schönste Sommerwetter, sobald man sich jedoch dem Wasser nähert, ist die ganze Pracht vorbei.

 

Etwas plan- und ziellos irren wir durch die Gegend bis wir an der Laguna Acuelo doch noch einen schönen Platz an der Sonne erwischen. Wir bleiben bis zum späten Freitagabend und mangels der nötigen Kochlust starten wir kurz vor dem Abendessen doch noch in Richtung Santiago.

 

An der Ruta 5 gibt es diverse große Restaurants, in denen man sehr günstig riesige Portionen Asado, gegrilltes Fleisch, essen kann und dorthin zieht es uns. Wir haben Monster kaum auf dem großen Parkplatz platziert, da torkeln 4 völlig betrunkene junge Männer aus dem Restaurant; hier muss nicht nur das Essen, sondern auch das Trinken besonders günstig sein. Die 4 verschwinden um eine Ecke und wir denken solange nicht weiter über sie nach bis wir ein ohrenbetäubendes Reifenquietschen hören und ein schlingerndes Auto auf Monster zuschleudert.

 

Uns rutscht das Herz in die Hose und wir warten nur noch auf den Einschlag, der wider Erwarten ausbleibt. Irgendwie hat der Fahrer wohl doch noch die Kurve gekriegt und nun donnert das Auto auf die Straße während der Beifahrer aus der offenen Türe heraus hängt. Wir sind fassungslos und brauchen noch etliche Zeit um unseren Pulsschlag herunter zu bringen, das kann doch wohl alles nicht wahr sein?! Wir essen trotzdem noch dort, suchen uns aber für die Nacht einen anderen Parkplatz, zwischen einigen Lkws erscheint es uns deutlich sicherer.

 

Ohne weitere Zwischenfälle gelangen wir morgens nach Santiago und den Stadtteil Vitacura. Dort klappern wir auf der Suche nach einem sicheren Stellplatz zunächst das Kolpinghaus und die deutsche Schule ab. Leider beides erfolglos, denn beim Kolping gibt es nicht genügend Platz für solche Monster und bei der deutschen Schule kann der Pförtner leider keinen Verantwortlichen erreichen, somit gibt es keine Genehmigung und auf eigene Kappe lässt er uns nicht hinein. Schade, aber Versuch macht klug, gell?

 

Jetzt bleibt uns nur noch der Aufenthalt an einer der großen Tankstellen, einer Copec Pronto, die in ganz Chile vertreten und mit Duschen und Wifi ausgerüstet sind. Während wir auf so eine zusteuern, fällt unser Blick mal wieder auf eine deutsche Flagge und wir biegen abrupt auf den dazugehörigen, bewachten Parkplatz ein. Eine kurze Diskussion mit den Sicherheitsleuten, die uns aber zunächst mal hereinwinken, da wir ansonsten den ganzen Verkehr aufhalten. Wir sind ganz happy, parken Monster und beschließen uns hier nicht so schnell vertreiben zu lassen. Es dauert gar nicht lange, da taucht ein Sicherheitsmensch auf und bedeutet mir, ich solle mitkommen. Er führt mich ins Office und zu einer deutschsprachigen Sekretärin, die nicht besonders freundlich und schon gar nicht gewillt ist, eine Entscheidung zu treffen. Die leitenden Herren seien bereits seit 3 Stunden in einer Besprechung und sie wisse nicht, wie lange das noch dauert. Ich denke bei mir, du blöde Kuh und jetzt erst recht und frage triefend höflich, ob es gestattet sei zu warten. Damit hatte sie wohl nicht gerechnet, denn nun wird eine 2. Sekretärin befragt und siehe da, die Herren dürfen plötzlich doch gestört werden. Zu mir kommt Alfredo, einer der Geschäftsführer, des deutschen Sportvereins und begrüßt mich in astreinem Deutsch. Selbstverständlich können wir auf ihrem Parkplatz so viele Tage übernachten wie wir wollen und dazu natürlich auch sämtliche Einrichtungen des Clubs benutzen. Ich bin einigermaßen geplättet, welch ein freundlicher Herr, der uns anschließend auch noch persönlich auf dem Gelände herumführt und alle Einrichtungen erklärt. Wie heißt es immer so schön, Glück braucht der Mensch!!

 

Die nächsten beiden Tage besichtigen wir Santiago, vor allen Dingen das historische Zentrum an der Plaza de Armas. Hier standen ehemals die wichtigsten Gebäude der Stadt, ganz im Gegensatz zu aktuellen Zeit.

Zwar ist die Kathedrale immer noch dort, aber in deren Schatten sitzen heute die Rentner mit ihren Zeitungen und die Schachspieler, umringt von mehr oder weniger fachkundigem Publikum, und auch wir.

 

Bei einem kleinen Kaffee betrachten wir fasziniert das Treiben um uns herum und verlieren dabei das Gefühl, inmitten einer lauten Millionenstadt zu sein. Wir fahren mit der Standseilbahn hinauf auf den Cerro San Cristobal, wandern bis zur Statue der Virgen de la Immaculada Concepcion, eine 14 m hohe und 36 Tonnen schwere Marienfigur, und genießen die Aussicht über die Stadt. Für solche Großstadtmuffel wie uns sind 2 Tage des Trubels voll und ganz genug und somit ist es nicht verwunderlich, dass wir am Montag das Weite suchen. Bis wir schlussendlich wieder unterwegs sind, dauert es zwar noch eine ganze Weile, da wir immer wieder wissbegierigen Mitmenschen Rede und Antwort stehen, aber dennoch gelingt es uns heute noch in Los Andes unsere Vorräte aufzufüllen.

Über die Ruta 60, die immer steiler und kurvenreicher wird, erreichen wir kurz vor der chilenisch-argentinischen Grenze die Laguna del Inca und das Skizentrum Portillo, das angeblich zu den 10 besten der Welt gehört. Das dazugehörige Hotel macht auf uns einen leicht betagten Eindruck, hindert uns aber nicht daran hier auf 2800 m Höhe die Nacht zu verbringen bevor wir morgen durch einen Tunnel die Anden durchqueren und ein weiteres Mal nach Argentinien einreisen werden.