von Ceduna nach Perth: März 2007

Am Freitag, 16.02. soll es an die Durchquerung der großen „Nullarbor“ Ebene gehen. Ob man von London nach Moskau, oder von Perth nach Adelaide fährt, kilometermäßig ist das kein großer Unterschied. In „Ceduna“, das ganz am Ende der Eyre Halbinsel liegt, füllen wir unseren Kühlschrank, aber vor allen Dingen unsere Wasservorräte nochmals auf. Nur zur Sicherheit natürlich, für den, uns unwahrscheinlich erscheinenden, Fall, dass etwas schief läuft und wir festsitzen. Von hier aus sind es 480 km bis zur Grenze zu Western Australia und wir fahren zunächst noch zwischen Weizen und Schafweiden, diese und auch die Bäume werden jedoch immer rarer. Wie der eigentliche Name schon sagt: lat. von nullus arbor = kein Baum und so bleibt es denn auch vorläufig. Die einzige Abwechslung bieten die zahlreichen Aussichtspunkte, die wunderbar zur Beobachtung von Glattwalen geeignet sind, die auf ihrem Weg von der Antarktis hier vorbeiziehen. Der einzige Haken an der Sache ist leider, dass diese Tiere hier nur von Juli bis September vorbeikommen und so müssen wir uns mit den Küstenausblicken begnügen. Einen dieser „Lookouts“ wählen wir als Übernachtungsplatz aus, auf dem wir bei frischer Brise eine sehr ruhige Nacht verbringen.

 

Am frühen Morgen überqueren wir die Grenze zu Westaustralien, wo wieder einmal eine Quarantäneuntersuchung auf uns wartet. Dieses Mal müssen wir einen ganzen Haufen Fragen beantworten, wahrheitsgetreu erzählen wir, dass wir keinerlei Gemüse oder Obst „im“ Auto mit uns führen und dieses Mal möchte der gute Mann sogar in unseren Kühlschrank schauen. Etwas Verwunderung rufen unsere 3 Laibe Brot hervor, doch die Erklärung, dass wir diese gebunkert haben, weil wir nicht wissen, wann wir jemals wieder Graubrot bekommen, scheint ihm einzuleuchten.

Nach wenigen Minuten rollen wir bereits weiter gen Westen, die Strecke führt einfach durch einsame Gegenden, doch ansonsten fragen wir uns, was daran so spektakulär sein soll. Wahrscheinlich fahren viele Leute hier einfach nur durch, um sich sagen zu können, dass sie es gemacht haben. Uns gehen solche Gedanken völlig ab und außer der mörderischen Hitze, im Laufe des Tages klettert das Thermometer in Monsters Führerhaus auf charmante 44,2° im Schatten, fühlen wir uns nicht anders als auf anderen Straßen.

 

Zwischen „Caiguna“ und „Balladonia“ liegt eine der längsten schnurgeraden Straßen der Welt (145 km), die 90 Mile Straight. Am dortigen Roadhouse ist unser heutiges Etappenziel, wo wir der Hitze Tribut zollen und uns einen Stellplatz mit Strom gönnen. Wunderbar gekühlt lässt sich die Nacht gut aushalten und frischen Mutes nehmen wir morgens eine unserer berühmten Abkürzungen.

 

Anstatt den Umweg über „Norseman“ zu fahren, geht es auf eine „Gravelroad“, also unbefestigt direkt zum „Cape le Grand“ Nationalpark. Das Verkehrsschild mit dem Hinweis auf ein Maximalgewicht von 3.0 t übersehen wir geflissentlich und los geht es. Was dann folgt ist die Belastungsprobe schlechthin, wir rumpeln von Stein zu Stein, durch mannshohe Löcher und tiefe Sandgräben. Nach 70 km, für die wir sage und schreibe 3 Stunden benötigen, sind Mensch und Maschine recht ausgelaugt und dankbar, dass sich der Weg allmählich bessert. Wie schon so oft, wären wir eindeutig schneller den 200 km langen Umweg gefahren, aber vielleicht lernen wir auch das eines Tages noch.

 

Der „Cape le Grand“ Nationalpark entschädigt uns für alles, traumhafte Badebuchten mit kilometerlangen, schneeweißen Stränden und türkisfarbenem Wasser laden einfach zum Verweilen ein.

Mit viel Glück ergattern wir noch einen der heißbegehrten Stellplätze und dort treffen wir auf Heidi und Henrik, eine deutsch-dänische Kombination, die ebenfalls auf Weltreise sind. Die beiden hatten Monster bereits in „Port Lincoln“ gesehen, in unser Gästebuch geschrieben und wir wollten uns mit ihnen irgendwo verabreden. Das wir uns nun hier treffen ist ja ein toller Zufall und es gibt natürlich viel zu erzählen.

 

Aufgrund der netten Gesellschaft und da es uns ansonsten auch sehr gut gefällt, werden aus dem geplanten 1-tägigen Besuch gleich 3 Tage bevor wie uns wieder aufraffen. Weit kommen wir nicht, gerade einmal bis „Esperance“, wo wir 2 Tage an der Zivilisation schnuppern, sprich Campingplatz, Baumarkt und chinesische Restaurants.

 

Das vermeintliche Wichtigste zuerst: der Baumarkt! (Diese Läden scheinen Duftstoffe auszuströmen, die eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Männer ausüben, jedenfalls auf den meinen). Bereits seit etlichen Wochen beschäftigt Jupp sich immer wieder mal mit dem Befüllen unserer Gasflaschen, kein leichtes Unterfangen im Aussieland. Wie bereits einmal erwähnt, ist es nicht nur schwierig, nein, in manchen Geschäften will man gar die Polizei rufen, da wir ja mit illegalen Gasflaschen herumfahren, welche überaus gefährlich sind. Sollten wir in Europa gar keine Ahnung haben und ständig auf einem Pulverfass leben? Doch es hilft ja nun mal alles nichts und so haben wir uns entschlossen, eine australische Gasflasche zu kaufen und die Schlauchverbindung irgendwie auf unser „unsicheres“ System umzubauen.

 

Der Bunnings-Baumarkt entpuppt sich mal wieder als Tal der Ahnungslosen, doch auch diesen Widrigkeiten zum Trotz gelingt uns der Kauf einer Flasche nebst Zubehör, wobei Druckregler im sicherheitsbewußten Australien mehr ein Kann als ein Muss zu sein scheinen. Nun denn, langer Rede, kurzer Sinn, Jupp ist für den restlichen Tag beschäftigt und am Abend läuft die ganze Anlage ohne dass eine Verpuffung oder gar Explosion stattfindet.

 

Nichtsdestotrotz wollen wir heute auf das Kochen verzichten und uns in einem chinesischen Restaurant verwöhnen lassen. Wir wählen das, vom Campingplatzbesitzer, empfohlene Lokal am anderen Ende der Stadt und lernen das 1. chinesische Restaurant nicht nur unter australischer Leitung sondern auch noch mit einem solchen Koch kennen. Die recht zweifelhaften Kochkünste desselben sind dann auch nicht sehr überzeugend. Aber wir sind ja lernfähig und so erkundigen wir uns beim Besuch des 2. chinesischen Restaurants am nächsten Abend zuvor, ob der Koch wohl auch ein Chinese ist und erst danach lassen wir uns zum Essen nieder. Sicher ist sicher, gell?

 

Ansonsten das übliche Tagesprogramm, Wäsche waschen, einkaufen und kleine Wartungsarbeiten an Monster warten auf uns und am Ende der Tage fragen wir uns wie immer, wo die Zeit geblieben ist.

Über den „Great Ocean Drive“, vorbei an der „Twilight Bay“ und dem „Pink Lake“, einem Salzsee, fahren wir für einen Tag in den „Stokes“ Nationalpark bevor wir am nächsten Morgen in „Hopetoun“ einlaufen. Dieses abgelegene Örtchen gehört zu der Sorte, in denen um 18.00 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden und es nur noch Zahnpasta zum Abendessen gibt. Also keine Stätte für uns und auch der zum größten Teil abgebrannte „Fitzgerald River“ Nationalpark lädt nicht zum Verweilen ein. Schneller als geplant biegen wir ein wenig ins Landesinnere ab und erreichen den „Stirling Range“ Nationalpark, für den die beste Besuchszeit zwischen August und Dezember liegt, wenn überall die Wildblumen sprießen.

So lange können wir leider nicht warten und so treffen wir am Abend auf einem Waldcampground auf Hannelore und Klaus-Dieter, die für 6 Monate im Aussieland unterwegs sind. Gemeinsam schleppen wir uns am nächsten Morgen auf den, mit 1073 m, höchsten Berg der Region, den „Bluff Knoll“. Leider wird die normalerweise wohl schöne Aussicht durch aufziehenden Nebel getrübt, doch wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel!

Soviel Anstrengung macht hungrig, wir würfeln unsere Kühlschrankinhalte zusammen, laden noch einen einsamen Schweizer ein und Hannelore bekocht die ganze Truppe vegetarisch. Selbstverständlich darf der Rotwein nicht fehlen, den anscheinend jeder Traveller nicht mehr flaschenweise sondern gleich in sogenannten „Casts“ mit sich führt. Diese Dinger sind Kartons mit praktischerweise gleich 2 oder 3 Litern Inhalt, deutlich bruchsicherer und dem Geschmack tut es keinen Abbruch.

 

Am Montagmorgen geht es für uns zunächst in die „Two People Bay“ bevor wir am Dienstag nach „Albany“ am King George Sound fahren. Das Städtchen präsentiert sich ländlich und liebenswürdig und lädt uns zu einem Bummel über die Hauptstraße. Dabei prallen wir auch auf einen Tauchshop, dessen deutscher Besitzer gerne zu einem Plausch mit uns bereit ist. Er lobt sein Tauchgebiet als mit das beste, was Westaustralien zu bieten hat. Es hilft aber alles nichts, bei einer Wassertemperatur von 19° sind wir einfach nicht zu überzeugen, zumal auch das Wetter in den nächsten Tagen so schlecht werden soll, dass die nächste Ausfahrt erst am Samstag stattfindet.

 

Wir versprechen, uns die Sache durch den Kopf gehen zu lassen und trollen unserer Wege. Knapp 30 km westlich von „Albany“ finden wir am „Cosy Corner“ gerade noch ein Plätzchen für die Nacht. Auch am nächsten Morgen können wir uns nicht so recht für einen Tauchtrip begeistern, beschließen aber vorsichtshalber noch in der Gegend zu bleiben. Wir fahren in den Süden von „Albany“, in den „Torndirrup“ Nationalpark, der angeblich sehr schön, aber auch heimtückisch sein soll: Manchmal ertrinken Menschen hier. Auch heute bläst ein recht kräftiger Wind über die Klippen, also wird es mit dem Angeln nichts und wir tuckern die zerklüftete Landzunge entlang. Vorbei an „Whale World“, heute ein Museum, in dem in den alten Öltanks Dokumentarfilme gezeigt werden und man sich ein altes Walfangschiff anschauen kann. Zwischen 1963 und 1978 wurden hier ca. 15000 Wale gefangen und alles von ihnen verarbeitet, angefangen vom Öl bis hin zum Elfenbein.

 

Bei der Heimfahrt nach „Cosy Corner“ beginnt es dann gar zu regnen und dieser Zustand hält auch morgens noch an, was uns bei der Entscheidungsfindung eine recht große Hilfe ist. Was sollen wir hier jetzt noch 2 Tage herumsitzen, also fahren wir weiter gen Westen. Wo Wald auf Meer trifft, im idyllischen „Denmark“ treffen sich anscheinend auch die etwas alternativ angehauchten Reisenden, die Zahl der Reformhäuser und Gesundheitsläden lässt darauf schließen. Der Ort jedenfalls ist nett zum Herumschlendern, auch bei strömendem Regen oder vielleicht gerade deshalb, wirkt die alte Holzfällerstadt recht grün.

 

Wir nutzen sie zu einem Einkaufsbummel und erwerben doch tatsächlich ein Glas mit feinstem Bismarkhering aus Deutschland. Es ist wirklich nicht zu glauben, in einem Land, wo die Fische schon fast von selbst aus dem Wasser springen und auch ansonsten alles wunderbar gedeihen könnte, müssen die Heringe aus Deutschland und die Gurken aus Indien importiert werden, von den unzähligen chinesischen Artikel wollen wir gar nicht erst reden. Haben die Aussies einfach keine Lust zur Arbeit oder ist der Import von Waren wirklich rentabler wie uns immer wieder versichert wird? Wir können uns nur wundern.

 

Vorbei an der traumhaften Küstenlandschaft des „William Bay“ Nationalparks mit den „Elephants Rocks“ und dem „Green’s Pool“ fahren wir zum „Parry Beach“, einem angeblichen Anglerparadies. Da am Montag ein Feiertag ist und die Australier leidenschaftliche Camper sind, ist der Campground bereits gut gefüllt. Mit Ach und Krach würgen wir Monster zwischen und unter den Bäumen hindurch auf ein recht annehmbares Plätzchen und wie sich später herausstellt, mit netten Nachbarn. Jupp erhält sogleich gute Ratschläge und etwas Nachhilfeunterricht in Sachen Angeln und schon ist er nicht mehr zu halten, leider heute nicht besonders erfolgreich. Die Folge: am nächsten Tag werde auch ich vom Angelfieber ergriffen und gemeinsam fischen wir von den Klippen.

Heute ist uns das Glück hold und wir ernten mit unserem Fang nicht nur Begeisterung, sondern auch so manch neidischen Blick. Nachdem unsere Nachbarn die Fische als essbar identifiziert haben (wir trauen uns da noch nicht so recht), steht einem Fischdinner nichts mehr im Wege. Am Samstagmorgen werden wir von Traktorenlärm geweckt, der ganze Campground ist in heller Aufregung, denn es sind Salmons (eine australische Lachsart) in der Bucht gesichtet worden. Die örtlichen, professionellen Fischer fahren mit kleinen Dingis ein großes Netz hinaus und dieses wird nun von Traktoren auf den Strand gezogen. Ein wahnsinniges Spektakel, solche Berge von Fisch haben wir noch niemals zuvor gesehen.

Später erfahren wir, dass heute 28 t Fisch gefangen wurden und dieser nun zur Fabrik gefahren wird, nicht etwa um ihn an Endverbraucher zu verkaufen, sondern um ihn für 0,20 € das Kilo zu Katzenfutter zu verarbeiten. Unglaublich, aber angeblich sind diese Lachse nicht besonders schmackhaft und die Australier wollen diesen nicht essen. Unseren Nachbarn Dudley und uns ficht das nicht an, wir nehmen gerne das von ihm frisch geräucherte Exemplar und essen es mit großem Appetit auf.

 

Solchermaßen verwöhnt, bleiben wir gleich 4 Tage an diesem netten Ort, verbringen unsere Zeit mit dem Baden von kleinen Oktopussen und ähnlichem Getier an Angelhaken und fragen uns, ob man danach süchtig werden kann. Um dem vorsichtshalber mal vorzubeugen, brechen wir Montagvormittag in das „Valley of Giants“ auf. Die in dieser kleinen Region im Südwesten von Westaustralien wachsenden „Tingle Tingle Trees“, eine Eukalyptusart, sind wirklich einzigartig. Die Bäume können bis zu 400 Jahre alt, bis zu 60 m hoch werden und der Stamm erreicht manchmal einen Umfang von 16 m. Eine wunderbare Aussicht bietet der „Tree Top Walk“, eine 600 m lange Stahlkonstruktion mitten durch die Baumkronen. Die Aussicht und das Gefühl ist schon klasse, die Höhe von 40 m allerdings auch, also nichts für Leute mit Höhenangst.

Wir halten uns nur noch 1 Nacht an der wilden Küste des „D’Entrecasteaux“ Nationalparks in „Windy Harbour“ auf. Fährt man zu den Klippen am Leuchtturm, erlebt man, warum der kleine Ferienort seinen Namen hat, schon so manchen Kletterer hat es über die Kante geweht. Damit uns dieses Schicksal gar nicht erst ereilt, verlassen wir am Dienstagmorgen diese Gegend und brechen ins Landesinnere auf.

 

Recht zügig geht es voran nach Margret River, das Zentrum eines Weinbaugebietes, in dem es insgesamt 35 Kellereien gibt und es tut sich die Frage auf, ob man von Käse und Schokolade alleine leben kann. Es gibt in dieser Gegend so viel Leckeres zu futtern, dass man am Ende ganz bestimmt ein Glas Wein braucht. Kaum sind wir in dem populären Städtchen angekommen, geschieht jedoch das Wunder: es ist uns einfach zu heiß, um Wein zu trinken und ohne weiteren Aufenthalt fahren wir weiter. Wer uns kennt, kann es wahrscheinlich kaum glauben, sind wir doch selbst im Nachhinein noch fassungslos. Jedenfalls fahren wir recht zielstrebig weiter und enden schlussendlich in der Kirche. Nein Scherz beiseite, nicht direkt in, aber zumindest bei der Anglikanischen Kirchengemeinde kurz vor „Busselton“. Dort betreibt diese einen Campingplatz, auf dem Rentner für wenig Geld entspannen können, also genau das Richtige für uns. Zwar haben wir unseren Rentenausweis daheim in Deutschland gelassen, aber wir dürfen trotzdem dort übernachten.

 

Nach Meinung so mancher Einheimischen, beginnt alles in „Busselton“ und wird ab dort besser, was immer das auch heißen mag. Die Hauptattraktion hier ist jedenfalls der 2 km lange, hölzerne Schiffsanleger, für den man jedoch bezahlen muss, wenn man ihn begehen will. Wir empfinden das als Wegelagerei und ziehen weiter in Richtung „Perth“.

Dort beginnt am Donnerstag eine Campingausstellung und wir können es nicht lassen, dieser einen Besuch abzustatten. Ab und an holt uns die Erinnerung scheint’s doch ein. Vergeblich versuchen wir direkt auf dem Messegelände zu übernachten, müssen jedoch aufgrund des energischen Auftritts eines Ordners weichen und uns auf dem nahe gelegenen Campingplatz niederlassen. Noch heute sind wir diesem guten Menschen dafür dankbar, denn es folgt der heißeste Tag seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Bei Temperaturen von 52,1° um 18.00 Uhr, versagt selbst unsere Klimaanlage kurzzeitig den Dienst und die gewaschene Wäsche trocknet noch während des Aufhängens.

 

Morgens um 9.00 Uhr stehen wir wieder vor den Toren der Messe, parken recht dreist direkt bei den Ausstellern und freuen uns auf das Angebot. Unsere Freude wird jedoch recht schnell getrübt, wer dabei an die bekannten Ausstellungen in Deutschland denkt, wird bitterlich enttäuscht. Wir hatten so gehofft, uns über eine weitere Solarzelle oder eine andere Klimaanlage informieren zu können, jedoch weit und breit gibt es keine Spur von irgendwelchen Zubehör-Herstellern! Schade, die ganze Ausbeute ist ein gusseiserner Topf, ein sogenannter Campoven und zwei neue Stühle.

Recht frustriert beschließen wir daraufhin die örtlichen Campingshops abzuklappern. Leider ist diese Aktion genauso erfolglos wie die vorherige und wir geben es auf, bisher sind wir ja auch sehr gut mit unserer Ausstattung zurecht gekommen. Wir quartieren uns auf dem alt bekannten Campingplatz in „Fremantle“ ein und verbringen einige Zeit mit dem Sichten und anschließendem Aufstocken unserer Vorräte.

 

Am Samstagabend folgt das Highlight der Woche, wir folgen der Empfehlung unserer Nachbarn vom „Parry Beach“ und besuchen das „George Street Bistro“ auf der George Street in „East-Fremantle“. Das Menü und das Ambiente ist das Beste, das wir seit langem erfahren, wir genießen es in vollen Zügen und können dieses Restaurant nur jedem ans Herz legen. Nach diesem erquicklichen Abend sind wir gestählt für die Weiterfahrt am Sonntagmorgen und der neu zu entdeckenden Westküste.