Australien: 2006 - 2007

22.08.2007: Deutschland

Abstecher Zuhause.

 

Keine Sorge, die nächsten Pläne liegen schon im Handschuhfach. Kleiner Tipp: Schaut mal Anfang Dezember wieder rein.

04.08.2007: Brisbane

Neues von der Verschiffungsfront, der Termin am 06.08. ist geplatzt!!!

 

Wir sind stinksauer, haben kurzerhand die Agentur gewechselt und hoffen jetzt auf einen Termin am 13.08. Das bringt unseren Terminplan zwar gehörig durcheinander, aber wir sind trotzdem guter Dinge, dass uns die Verschiffung noch gelingt. Derweil harren wir an der Gold Coast aus, hätten es gerne etwas wärmer, aber ansonsten geht es uns gut.

27.07.2007: Brisbane

Wir sind in Brisbane und Umgebung, haben für den 06.08. einen Verschiffungstermin nach Neuseeland ergattert und vertreiben uns die Zeit mit Saubermachen.

Hoffen, dass alles klappt.

08.07.2007: Townsville

So ganz auf die Schnelle mal die neuesten Nachrichten.

 

Wir haben ganz spontan unsere Pläne über den Haufen geworfen und sind nicht ganz bis nach Cape York hochgefahren. Die endlosen Gravelroads und der 11. platte Reifen haben uns etwas zermürbt und so war unser nördlichster Punkt Cooktown.

Momentan lümmeln wir uns, trotz zweifelhafter Temperaturen, an einem Strand namens Kurrimine, S17°46.553’ E146°06.551, und fahren morgen weiter in Richtung Townsville.

 

Innerhalb der nächsten 4 Wochen werden wir Brisbane erreichen und uns intensiv um die Verschiffung und unsere Fliegerei kümmern. Ihr werdet es lesen, was dabei herauskommt. Ansonsten alles im grünen Bereich.

22.06.2007: Katherine

Wir haben inzwischen die 2100 km quer durch den oberen Zipfel geschafft und sind in Cairns angekommen. Monster bekommt nun 4 Tage Urlaub und wir ziehen solange auf ein Tauchschiff, die M/V Nimrod (www.explorerventures.com) um. Wir hoffen auf wärmeres Klima und kreuzen in den Gewässern vor Cooktown.

20.06.2007: Cairns

... die Karawane zieht weiter.

 

Heiko`s Kurzzusammenfassung des neusten Reiseberichts:

Wieder viel geschraubt, gequatscht und Bier getrunken (na ja, ist ja auch heiß da unten).

Jupp hat mit stolzer Brust seine 1.000ste Schraube verbaut.

Trotzdem geht es Monster manchmal (ob es an dem Schrauber liegt?) nicht so gut, dass erfordert besondere Sicherheitsmaßnahmen.

 Vorsichtshalber hat man sich schon mal nach Alternativen umgesehen .

21.05.2007: Kununurra

Inzwischen sind wir in einem Kaff namens Kununurra, etwas unterhalb von Wyndham, eingetrudelt.

 

Der Abstecher über die Gibb River Road und an das Mitchell Plateau war echt lohnenswert und mit viel Glück haben wir es gerade noch vor dem großen Regen bis hierher geschafft. Leider sind aufgrund dessen die Flüsse wieder angestiegen und nun etliche Nationalparks gesperrt, u.a. die Bungle Bungles. Wir versuchen morgen neue Infos zu bekommen und dann entscheiden, wie es weitergeht.

08.05.2007: Derby

Sind jetzt die nächsten 14 Tage im Outback. Kontaktaufnahme = Lotterie.

17.04.2007: Port Hedland

Unseren aktuellen Standort, Port Hedland, können wir wohl als Strandort bezeichnen, nicht etwa weil er tatsächlich am Meer liegt, sondern weil die gesamte Monsterbande bis auf weiteres hier gestrandet ist.

 

Port Hedland ist einer der Orte, den selbst die Australier, die normalerweise alles „beautiful“ finden, fluchtartig wieder verlassen. Einfach nur ein, über und über, mit rotem Staub bedeckter Eisenerz-Verladehafen. Hier harren wir nun der Dinge bzw. der Ersatzteile, die da kommen mögen.

 

Nachdem wir unsere elektrische Anlage bzw. den Wechselrichter samt Ladegerät höchstpersönlich gehimmelt haben, konnten wir in Brisbane (ist ja nur auf der anderen Seite des Kontinents!) eine holländische!!! Firma auftun, deren Mitarbeiter sich nicht nur sehr kompetent, sondern auch noch in seiner Heimatsprache mit uns auseinandersetzen konnte.

Nachdem nun dort ein neues Gerät geordert, bezahlt und dieses angeblich auch schon auf dem Weg zu uns ist, sind wir Sohn Dennis in Deutschland mit dem nächsten Problem gehörig auf die Nerven gegangen. Monster ist ja bekanntlich nicht mehr der Jüngste, irgendwie hat es jedenfalls die gesamte Tachowelle samt dazugehörigen Teilen, sprich Kienzle Winkeltrieb etc., zerlegt und diese Ersatzteile scheinen in Australien ziemlich rar zu sein. Wie auch immer, Dennisius hat sich voll ins Zeug gelegt um seinen alten Herrschaften die Weiterfahrt zu ermöglichen und Mercedes Herbrand in Kevelaer ziemlich aufgemischt.

 

Wir hoffen, dass auch diese Teile, sobald in good old Germany verfügbar, ihren Weg in den roten Kontinent finden werden. Ihr seht also, es kommt nach wie vor keine Langeweile auf. Ganz im Gegenteil, heute wurden wir von unserem Campingplatznachbarn gefragt, ob wir hier nicht in Urlaub wären, er sähe uns den ganzen Tag nur arbeiten, das wäre doch etwas merkwürdig. Anscheinend machen wir irgendetwas falsch?!

 

Das war zunächst der neueste Bericht zum Befinden der Monster, die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Nein, Quatsch, wir sind zufrieden und müssen nun einfach hier ausharren bis das Ersatzteil aus Brisbane eintrudelt und können dann zumindest schon mal bis Broome fahren, um dort auf die nächsten Ersatzteile zu warten.

20.03.2007: Monkey Mia

04.03.2007: zwischen Albany und Perth

22.02.2007: Esperance (Nähe Albany)

Wir haben nach 1397 KM, bei einer Temperatur von 44,2° im Schatten, die Nullarbor Wüste durchfahren und sind in Westaustralien, genauer gesagt in Esperance angekommen. Die Koordinaten für diesen netten Ort: S 33°58.425’ E 122°07.115’.

 

Ach ja, Westaustralien, dazu sollten wir dem geneigten Leser und potenziellen Anrufer erklären, dass wir wieder einmal die Zeit gewechselt haben. Australien ist in 3 Zeitzonen gegliedert. Die Western Standart Zeitzone (MEZ plus 7 Stunden) für Westaustralien, die Central Standart Zeit (plus 8,5 Std.) für Northern Territory und Südaustralien, und die Eastern Standart Zeit (plus 9 Std.) für den Rest.

Wenn es in WA 12.00 Uhr mittags ist, ist es im NT und SA 13.30 Uhr bzw. 14.00 Uhr im Rest des Landes. Soweit so gut, wenn nur die leidliche Sommerzeit nicht wäre. Die läuft a. entgegengesetzt der europäischen, also von Oktober bis März und b. nicht in allen Bundesstaaten. Alles kapiert?

 

O.K., dann wäre ja nur noch zu bedenken, dass die ganze Monsterbande zu den tagaktiven Lebewesen zählt und bereits zwischen 20.00 und 21.00 Uhr ihr müdes Haupt bettet, aber dafür in den frühen Morgenstunden ihr Unwesen treibt. Zu unserem Leidwesen funktioniert unser Telefon mal wieder mehr schlecht als recht, doch wir geloben Besserung. Wir fahren fortan durch etwas dichter besiedelte Gegenden, wo vielleicht der ein oder andere nicht mehr trommelt und es darum auch so etwas wie ein durchgehendes Funknetz gibt.

21.01.2007: Melbourne

Wieder auf dem "Festland".

Haben Tasmanien verlassen und sind noch mal in Melbourne gestrandet. Lange halten wir uns hier jedoch nicht auf, sondern fahren gleich weiter Richtung Adelaide.

13.01.2007: Waratah / Tasmanien

... immer noch in Australien. Ganz so schnell geht es dann doch nicht ...

24.12.2006: Hobart / Tasmanien

G’day liebe Freunde,

auch auf der anderen Seite der Weltkugel weihnachtet es sehr und die Temperaturen scheinen den heimatlichen sehr ähnlich zu sein. Anyway, wir wünschen Euch allen ein friedliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein glückliches Jahr 2007.

Aus Tasmanien grüßen Doro, Jupp und Monster.

21.12.2006: Tasmanien

12.12.2006: 300 km vor Melbourne

Wir sind auf dem Weg nach Melbourne. Am 21.12. geht es von hieraus mit der Fähre Richtung Tasmanien.

24.11.2006: Sydney

Inzwischen sind wir in Sydney gelandet und auf den Weg hierher durch sämtliche Nationalparks getingelt. Heute sind wir ausnahmsweise mal wieder auf einem Campingplatz, haben große Wäsche und wie könnte es sein, es regnet !!! Versuchen uns trotz Bränden irgendwie in die Blue Mountains durchzuschlagen.

13.11.2006: Byron Bay

Nach 6500 Kilometern Materialschlacht - Hilfsrahmen hinten gebrochen (schweißen), Toilette defekt (reparieren), Staukasten kaputtgefahren (richten), Toilette wieder defekt (reparieren), Plattfuß (flicken), Tank abgefallen (schweißen), Hilfsrahmen hinten an anderer Stelle gebrochen (schweißen) - haben wir die West-Ostdurchquerung erfolgreich(?) hinter uns gebracht.

 

Wir sind in Byron Bay (S28°38.477’ E153°36.700’) befreien uns innerlich und äußerlich vom roten Staub und bewegen uns jetzt ganz langsam in Richtung Süden.

30.10.2006: Alice Springs

Trari, trara, die erste Bilder und Berichte aus Australien sind da.

 

Behörden, Beamte und Papierkram, man fühlt sich gleich wie Zuhause. Und beklaut worden sind wir auch noch. Die Chronologie unserer ersten Tage in Australien könnt ihr in unserem Australienbericht No. 1 nachlesen.

15.10.2006: Kalgoorlie

Am 06.10. endlich Auslösung von Monster aus Quarantäne und Zoll, anschließend Rumrüseln auf Campingplatz in Fremantle. Am 12.10 dann endlich Abfahrt in Richtung Osten, momentaner Aufenthalt in Kalgoorlie/Boulder.

Heiko:

.. und noch eine kleine Kostprobe von Google Earth. Die zwei haben mir die genauen Koordinaten von ihrem aktuellen Aufenthaltsort geschickt.

 

Dabei scheint es sich um so etwas wie einen Wohnmobilstellplatz zu handelt. Klickt mal auf das Bild, dann wird es vergrößert.

 

Auf diesem freien Stellplatz steht heute so was komisch grünes.

01.10.2006: Australien

Ankunft in Perth/Australien.

 

Wir haben australischen Boden betreten! Jetzt beginnt Weltreise Teil 2!

Zunächst müssen wir mal Monster wiederfinden, der ja via Schiff nach Australien gekommen ist. Dann sehen wir weiter. Demnächst mehr.

 

Kleiner Tipp von Heiko: Monster ist groß, grün und steht irgendwo hier (Containerhafen von Perth):

11.09.2006: Malaysia

Ankunft in Kuala Lumpur/Malaysia.

 

Auszug aus einer Mail von heute:

Überglücklich und todmüde sind wir trotz total widriger Umstände doch noch in Kuala Lumpur gelandet. Es ging schon gleich wieder gut los.


Beim Einchecken in Amsterdam am Malaysia Airlines Counter eine kilometerlange Schlange, aber nach 1,5 Stunden waren wir dann auch endlich dran. Wir Intelligenzbolzen hatten gottlob Tauchgepäck angemeldet obwohl wir ja eigentlich gar keines hatten (im Rucksack waren sämtliche Ersatzteile für Monster!!) und so durften wir zusammen 60 Kilo Gepäck haben. Beim Wiegen stellt dann diese wunderbare Dame am Schalter fest, dass wir ganze 2 Kilo Übergepäck haben und verlangt dafür sage und schreibe 111,00 Euro (In Worten einhundertelf). Wir trauen unseren Ohren nicht und erklären, dann würden wir noch etwas auspacken und stopfen dieses in unsere Jackentaschen. Während wir also in dieser Halle auf dem Boden herumhocken umgeben von unserem Gepäck, kommt der 2. Hammer.

Da wir unsere Flüge ja in Malaysia gebucht und dort keinen Wohnsitz haben, müssen wir einen Weiterflug nachweisen ansonsten würden sie uns nicht mitnehmen. Jetzt macht sich bei uns endgültig die Panik breit, denn wir haben kein Weiterflugticket. In einem lichten Moment fällt mir plötzlich ein, dass ich unsere Buchung von Singapore nach Perth noch auf dem Laeppi habe. Also dieses langsame Ding heraus, alles dauert ewig, wir sind inzwischen die letzten beim Einchecken und endlich der erlösende Augenblick als uns der Chef vom Dienst das o. k. zum Mitflug gibt.

Uns zittern mittlerweile die Hände und Knie, im Schweinsgalopp rennen wir vorbei an der langen Schlange vor der Passkontrolle, immer lustig rufend, dass unser Flug bereits den letzten Aufruf hat und kommen gerade noch rechtzeitig an bevor die Türen des Fliegers schließen. Gefrühstückt hatten wir selbstverständlich immer noch nicht. Der Schock sitzt immer noch tief, ich darf gar nicht darüber nachdenken, wenn die uns nicht mitgenommen hätten. So etwas muss einem doch einer sagen, oder etwa nicht???

Nun denn, wir sind hier, haben 4 Stündchen geschlafen, mit Eric von ABX telefoniert, Monster scheint noch zu leben und überhaupt alles kein Problem zu sein. Juppi hat schon seine Sommerfrisur und auch bei mir ist ein halber Meter ab, ansonsten geben wir nicht auf, kaufen uns jetzt 2 Dosen Bier und versuchen uns wieder an alles zu gewöhnen..

10.09.2006: Deutschland

Wir sind wieder unterwegs !!!

 

Wo es jetzt hingeht, dürfte nicht schwer zu erraten sein.

 

Zunächst werden wir in Kuala Lumpur Monster verschiffen, dann den stressigen Heimaturlaub bei einem Tauchabstecher vergessen und anschließend unseren fahrbaren Untersatz in Perth / Australien wieder in Empfang nehmen. Bis dahin werden wir sicher wieder was zu Papier gebracht haben.

 

Tschüss und bis die Tage!