Vietnam: April 2006

Über einen holprigen Feldweg wechseln wir auf die andere Seite des Schlagbaums und fahren bis zum vietnamesischen. Damit haben wir uns sogleich daneben benommen, wir müssen ca. 100 m zurück, Monster dort stehen lassen und zu Fuß zum Schlagbaum zurück.

Dort werden wir jetzt etwas freundlicher empfangen und ein Beamter beschäftigt sich sogleich mit unserem Carnet. Die Verständigung ist mal wieder überaus schwierig, das Englisch der Zöllner gleich null und so wissen wir auch nicht, was alles um uns herum geschieht. Mehrere Zöllner kommen zusammen, laufen hierhin und dorthin und diskutieren. Der Zoll schickt uns zur Immigration und diese uns wieder zurück, ein ständiges Vor und Zurück.

Schließlich führen sie uns in eine kleine Holzhütte und dort werden jetzt erst einmal unsere Pässe bearbeitet.

Unsere Visen sind in Ordnung, die Einreise wird eingestempelt und zurück geht es zum 1. Zöllner, der immer noch mit unserem Carnet zugange ist. Wir glauben, er weiß nicht so recht wie er es ausfüllen muss, doch weit gefehlt. Ein weiterer Zöllner taucht auf und gottlob, dieser spricht englisch. Er klärt uns darüber auf, dass wir für Monster eine Genehmigung benötigen, die jedoch nur vom Polizeihauptquartier ausgestellt werden kann. Dieses ist in „Thanh Hoa“, ungefähr 170 km entfernt. Wir trauen unseren Ohren kaum, Monster soll also im Zollhof stehen bleiben, wir irgendwie in diese Provinzhauptstadt fahren, die Genehmigung besorgen und das Ganze am Samstag. Das kann ja heiter werden, doch der Zollbeamte erklärt, dass sei alles kein Problem, wir hätten Glück, denn heute fährt mal ein Bus und das Hauptquartier sei auch am Samstag geöffnet.

 

Wir könnten in ein paar Stunden zurück sein. Was bleibt uns anderes übrig? Schnell packen wir unsere Papiere zusammen, im Hinausgehen schnappe ich noch unsere Zahnbürsten und wir verrammeln Monster. Auf ins Dorf, „Na Meo“, wobei die Bezeichnung „Dorf“ noch übertrieben ist. Angeblich gibt es in diesem gottverlassenen Nest sogar ein Taxiunternehmen, das wir nach einiger Suche auch finden.

Schnell werden wir uns über den Fahrpreis einig und dann soll es eigentlich direkt losgehen. Irgendwie haben wir die Rechnung jedoch ohne den Fahrer gemacht. In aller Gemütsruhe beendet er sein Mittagessen und beginnt anschließend sein Auto auszuladen, natürlich alles in unendlicher Langsamkeit. Ich werde unterdessen ziemlich rappelig und laufe vorsichtshalber schon mal zum Bus, um zu erkunden, wann dieser denn abfährt. Oh, in 30 Minuten schon, also schnell wieder zurück.

 

Währenddessen hat der Taxifahrer 4 Reifen aus seinem Auto geladen und beginnt nun seelenruhig diese zu wechseln. Auf unsere Frage, wann er denn nun zu fahren gedenke, bekommen wir nur merkwürdige Zeichen zu sehen. Ich glaub’, ich spinne. Will der gute Mann abwarten bis der Bus weg ist und dann den Preis in die Höhe treiben? Nicht mit uns, 5 Minuten vor Abfahrt rennen wir doch noch zum Bus und ergattern gerade noch 2 Sitzplätze. Wieder einigermaßen zu Luft gekommen, finden wir uns umgeben von Enten, Hühnern und schwitzenden Menschen in einem vor Dreck und Schmutz stehenden Bus. Es ist einfach unfassbar, aber lange Rede, kurzer Sinn.

Als wir nach 6.5 Stunden Horrorfahrt endlich ankommen, haben wir schon wieder Glück gehabt, nur 2 Leute haben sich mitten im Bus übergeben. Der freundliche Busfahrer lässt uns gleich beim Polizeihauptquartier aussteigen und uns beschleichen erste Zweifel. Samstagabend 18.30 Uhr, (nein, keine Sportschau) der Pförtner ist noch da. Tja, und das war’s dann auch schon, keine weitere Menschenseele weit und breit. Unter Zuhilfenahme einiger Passanten entlocken wir dem Pförtner, dass morgen, Sonntag 23.04. um 8.00 Uhr wieder jemand da ist. Oder ist es doch erst der 24.04.? Diese Frage bleibt offen. Nun denn, mehr oder weniger frustriert suchen wir ein Hotel auf und geben uns hoffnungsfroh für den nächsten Morgen.

 

Siehe da, 7.45 Uhr, die Polizeistation ist geöffnet, 1(!) Mann in Zivil ist anwesend. Wir erläutern unser Problem und…der Gute versteht kein Wort. Wieder benötigen wir einen Dolmetscher und hurra, wir dürfen ins Büro. Geschäftiges Wühlen in Papieren, etliche Telefonate und bereits nach 45 Minuten bekommt Jupp den Hörer in die Hand gedrückt. Am anderen Ende die Tochter des Polizisten, sie lebt in Hanoi und spricht perfektes Englisch. Eine lustige Dreierkonferenz beginnt und es kommt immerhin dabei heraus, dass diverse Formulare ausgefüllt werden müssen.

Ich werde an den Schreibtisch gesetzt, der Telefonhörer wandert zwischen dem Polizisten und mir hin und her, wenn es nicht schnell genug geht, reißt er mir auch schon mal den Hörer vom Ohr. Nach einer weiteren Stunde sind wir dann soweit, alle Formulare sind ausgefüllt und wir denken, jetzt ist alles gut. Zu früh gefreut, wir benötigen noch Kopien von unseren Papieren, was an sich kein Problem ist, aber leider müssen diese von einem Notar beglaubigt werden und bekanntermaßen ist heute Sonntag.

Wut und Enttäuschung machen sich breit. Wofür haben wir jetzt 3 Stunden hier Zeit verplempert, wenn doch nichts geht? Alles Reden nutzt nichts, wir müssen warten bis Montag. Daraufhin wechseln wir zunächst mal das Hotel, wenn wir schon 3 Tage in den gleichen Klamotten stecken, wollen wir wenigstens ein ordentliches Bett und eine Dusche.

 

Irgendwie geht auch dieser Tag zu Ende und Montagmorgen, „the same procedure like every day“. Heute ist die Polizeistation voll besetzt, nur leider keine Spur von dem Polizisten von gestern. Ein anderer Beamter widmet sich unseren Papieren und was kommt? Alle Formulare, die wir gestern so mühselig ausgefüllt haben, gefallen dem heutigen Beamten nicht und das Spiel geht von vorne los. 3 Formulare, jeweils in 3-facher Ausführung, Blaupapier ist hier unbekannt und weil es so schön ist, machen wir das Ganze für Maschine auch noch gleich. Ich schreib’ mir einen Wolf!! Endlich fertig, muss wieder ein Dolmetscher her. Aus irgendeiner Schublade ist eine Vorschrift aufgetaucht, nach der 5 verschiedene Dokumente unsererseits vorgelegt werden müssen.

 

1. Fahrzeugzulassung, …kein Problem

2. internationaler Führerschein, … kein Problem

3. Pass, …kein Problem

4. Versicherungsnachweis, …Hilfe!!

5. Sicherheitsnachweis, …was ist das?

 

Aufgeregte Diskussionen, schließlich verkaufen wir unser Carnet de Passage als Sicherheitsnachweis. Wir erklären mit Händen und Füßen, dass bei Ablaufdatum des Carnets, der Gültigkeitszeitraum ist ja gottlob aufgedruckt, eine neue Sicherheitsprüfung fällig ist. Als Versicherungsnachweis hält der malaiische Beleg her, dieser ist 1 Jahr gültig und seit gerade eben für ganz Asien. Wichtig scheinen hier nur die Zahlen zu sein, den Rest kann sowieso keiner der Beamten lesen, aber wenigstens machen sie einen recht zufriedenen Eindruck.

 

Das ganze Theater zieht sich wieder ungeahnt in die Länge, daher bekommt Jupp vorsichtshalber schon mal Herzprobleme. Wir machen den Leuten klar, dass er heute ganz dringend seine Medizin benötigt, da er diese bereits seit 3 Tagen nicht nimmt, wüssten wir nicht, was noch alles passieren könnte. Es scheint zu helfen, langsam kommt Bewegung ins Ganze und ich werde zum Notar losgeschickt. Dort das übliche Tohuwabu, Reihenfolge gibt es keine, doch mittlerweile geübt in solchen Dingen, bin ich 30 Minuten später mitsamt den beglaubigten Kopien wieder draußen.

 

Zurück bei der Polizei, glauben wir jetzt fertig zu sein. Ja denkste, jetzt fehlt noch die Unterschrift des obersten Bosses und der ist heute nicht da!! Jupps Zustand verschlechtert sich drastisch, wir können unmöglich noch einen Tag warten. Mittlerweile ist es 11.30 Uhr, in Vietnam bricht die heilige Mittagsruhe an und so ist alles Reden und Dahinsiechen zwecklos, wir sollen um 13.30 Uhr zurückkommen. Pünktlich stehen wir wieder auf der Matte und harren der Dinge, die da kommen.

Unerwartet öffnet sich die Türe und herein kommt eine uns völlig unbekannte Polizistin mit unseren Papieren. Tata, es ist vollbracht! Wir sind froh, die Polizisten sind froh uns endlich los zu sein und der, bereits seit morgens wartende Fahrer ist auch froh. Er wundert sich zwar über Juppis plötzliche Genesung, aber mit einem Grinsen auf den Lippen geht es endlich zu Monster zurück. Nach 4 Stunden Fahrt kommen wir ziemlich erschlagen in „Na Meo“ an, brutzeln uns ein leichtes Mahl und fallen todmüde, aber überglücklich ins eigene Bett.

 

Dienstag, 25.04.06 heißt es auch für Monster „Good morning Vietnam“.

Über teilweise bereits bekannte Wege fahren wir durch eine wundervolle Landschaft. Wo wir auch anhalten, wir werden immer freundlich gegrüßt. „Hello, where are you from? What’s your name?“. Die Frauen kennen ebenfalls keine Scheu, allerdings hätte so mancher Zahnarzt seine helle Freude an ihnen. Als Sonnenschutz tragen sie den in Vietnam üblichen kegelförmigen Strohhut und nicht selten, selbst auf dem Lande, zusätzlich große Tücher als eine Art Mundschutz und dazu ellenbogenlange Handschuhe, um eine helle, elfenbeinfarbene Haut zu behalten. Die Herren der Schöpfung, überwiegend die älteren Semester, tragen noch die traditionelle Kopfbedeckung, einen Tropenhelm mit grünem Stoffbezug. Wir kommen an den „Nam Ngam“ Fluss und sehen am breiter gewordenen Flusslauf seltsame Gebilde.

Es handelt sich um riesige, aus Bambus gebaute Wasserräder, die die Höhenunterschiede überwinden, um die Reisfelder mit genügend Wasser zu versorgen. Bambus ist hier anscheinend das Baumaterial schlechthin. Überall am Straßenrand liegen große Bündel davon und etliche Lkw sind hoch damit beladen.

Als wir bei „Ban Thuoc“ an den breiteren Fluss „Ma River“ kommen und seinem Oberlauf folgen, sehen wir immer wieder ganze Flösse davon im Wasser liegen. Allerdings wird uns nicht klar, ob sie im Wasser transportiert oder nur im Fluss eingelegt werden um elastisch zu bleiben. Vorbei an dem wunderschönen Anblick des satten Grüns der Reisfelder fahren wirbis nach „Mai Chau“. Es liegt mitten in einem von Weißen und Schwarzen Thai besiedelten Tal und bietet sich an, um den umliegenden Bergvölkern einen Besuch abzustatten. Wir ziehen zwar die Übernachtung in Monster vor, aber für so manchen Backpacker bietet ein Thai-Langhaus eine rustikale, aber romantische Schlafmöglichkeit. Bis zu 25 Leute werden im Hauptraum zum Schlafen aufgereiht und für gewöhnlich fließt der Reisschnaps in Strömen. Mir irgendwie verständlich. Bereits am nächsten Morgen treibt es uns nach „Hanoi“.

 

Der Stadtstaat „Hanoi“ ist seit 1945 bzw. 1954 Hauptstadt der Demokratischen und seit 1976 der Sozialistischen Republik Vietnam. Sie hat 3,5 Millionen Einwohner und ist somit die zweitgrößte Stadt nach „Ho Chi Minh City“, dem ehemaligen „Saigon“. Im eigentlichen Stadtkern leben dichtgedrängt 1,1 Millionen Menschen. Wir haben uns einen Stellplatz am Westsee „Ho Tay“ ausgeguckt, den wir nun anpeilen.

 

Unterwegs frischen wir unsere Vorräte beim „Big C“ Supermarkt auf, dessen Sortiment französisch angehaucht ist und es gibt tatsächlich „pate de campagne“ und frisches Baguette. Wir umkreisen den „Ho Tay“, ein toter Arm des Roten Flusses und mit seinem Umfang von fast 14 km der größte See „Hanois“ und die Suche gestaltet sich wie immer schwierig. Jupp fährt mit einem professionellen Motorradfahrer, der angeblich einen sicheren Platz kennt. Dem ist dann auch so, nur leider will der Besitzer 2.000 000 Dong = 100,00 € pro Nacht. So etwas nennt man wohl Größenwahnsinn, oder? Schlussendlich quartieren wir uns auf einem bewachten Parkplatz direkt an der „Chua Tran Quoc“ Pagode ein. Die Pagode geht auf eine Gründung im 6. Jahrhundert zurück, wurde in der heutigen Form aber erst 1449 aufgebaut.

 

Wir laden Maschine ab und machen uns zur Entdeckung von „Hanoi“ auf. Zunächst bummeln wir kreuz und quer durch die Altstadt. Die Straßennamen ändern sich alle paar Blocks, sie erinnern daran, welche Funktion sie einmal erfüllten und sind bis heute nach ihren Waren (hang) benannt. Hang Ca (Ware Fisch) ist z.B. die Fischgasse, Hang Bo die Korbgasse und Hang Non die Gasse der Hutmacher.

In den belebten engen Gassen wird es bereits düster und zu dunkel zum Fotografieren, weshalb wir den Besuch des weltberühmten Wasserpuppen-Theaters vorziehen. Wasser bildet die Bühne für die Vorstellung und auch die Spieler stehen hüfttief darin. Aus wasserbeständigem Feigenholz geschnitzt, werden die bis zu 50 cm hohen und bis zu 15 kg schweren Puppen entweder an langen Stangen oder auf schwimmender Basis bewegt. Gespielt werden Szenen aus dem Alltag und der Geschichte des Landes. Der Gesang ist live und wird von Musik von hölzernen Flöten, Gongs, zylindrischen Trommeln, Bambus-Xylophonen und dem faszinierenden Ein-Seiten-Instrument „Dan Bau“ begleitet. Die typisch vietnamesische Aufführung des traditionellen „roi nuoc“ wird paradoxerweise von den Touristenströmen vor dem Aussterben bewahrt.

 

Anschließend machen wir uns auf die Suche nach dem von unserem Reiseführer empfohlenen Restaurant „Bittet“. Nach mehrmaligem Fragen finden wir dieses in einem Hinterhof, doch zunächst erregt eine findige Vietnamesin unsere Gemüter. Sie will doch tatsächlich für das Parken von Maschine am Straßenrand Geld kassieren. Einigermaßen empört, biegen wir um einige Ecken, um dort kostenlos zu parken. Wie sich später herausstellt, ist diese Art von Parkgebühr jedoch völlig normal. In unserer Heimat zahlt man für das Abstellen seines Autos, diese sind hier aber relativ selten und so zahlt man eben für seinen Roller.

Das Abendessen erfreut uns dagegen sehr. In Hanoi macht sich der französische Einfluss stark bemerkbar und so wird unser bestelltes „Steak frites“ nicht häppchenweise zurecht geschnippelt, sondern als Ganzes serviert. Mit vollem Bauch kehren wir zu Monster zurück und verbringen eine laute und warme Nacht.

 

Morgens sind wir schon zeitig unterwegs zum „Ho Chi Minh“ Komplex, wobei es gar nicht so einfach ist, den Eingang zu finden. Wir sehen zwar die lange Schlange, die sich auf das Mausoleum zu bewegt, doch die zwischen uns liegende Rasenfläche darf man nicht betreten. Stattdessen werden wir um zahlreiche Ecken umgeleitet und landen schließlich an einem Rollerparkplatz. Am Eingang wird unser Rucksack gescannt und deponiert, die Kamera darf mit. Um die Ecke müssen wir die Photoausrüstung dann doch abgeben, die einem am Ausgang an einem kleinen Hüttchen zurückgegeben wird. Wir schließen uns einer langen Schlange an, in der die Menschen ganz ordentlich paarweise aufgereiht sind. Hier herrscht noch Zucht und Ordnung und wer aus der Reihe tanzt, wird kurzerhand nach draußen befördert. Wir amüsieren uns köstlich über die Gruppen von Kindergartenkindern, diese in Reih’ und Glied zu bringen ist schlimmer als einen Sack Flöhe zu hüten. Die Kleinen gehen im Entenmarsch und müssen sich am T-Shirt ihres Vorgängers festhalten. Da die Aufmerksamkeit aber ständig auf andere Dinge gerichtet ist, zerren sie sich teilweise gegenseitig die Klamotten vom Körper. Ein herrliches Bild, obwohl wir uns kritisch fragen, für welche Art der Gehirnwäsche solche Zwerge schon an einem wächsernen Toten vorbeimarschieren müssen.

 

In den Jahren 1973-1975 wurde das Monument, aus grauem und rotem Marmor aus den Bergen um „Danang“, errichtet. Wohlweislich hatte der Nachfolger „Ho Chi Minhs“, „Le Duan“ das Testament unterdrückt und die Partei hat es erst 1990 veröffentlicht, worin sich der 1969 verstorbene Staatsmann ausdrücklich für eine einfache Einäscherung und gegen eine öffentliche Ausstellung seines Leichnams ausgesprochen hatte. Da liegt er nun, personifizierter revolutionärer Geist harter Arbeit und Verfechter spartanischen Lebens im Dienste seines Volkes. Jedes Jahr im Sommer hat er zwei Monate Ferien und verschwindet nach Russland, wo er dann fachmännisch aufgefrischt wird.


Unter Führung erst eines einfach Uniformierten, dann eines Mitglieds der Ehrengarde in blendend weißer Uniform traben wir über den roten Teppich ins Innere. Zutritt erhält nur wer adrett gekleidet ist, sich ehrerbietig verhält und entsprechend gesittet am Gläsernen Sarg vorbeidefiliert. Anschließend führt der Weg durch die Parkanlage, am ersten einfachen Wohnhaus und dem späteren Wohnsitz auf Stelzen sowie mit Blick durch die Mangobaum-Allee auf den großen gelben Präsidenten-Palast vorbei. Nach dem Besuch des Museums, eine Glorifizierung „Ho Chi Minhs“, fahren wir abermals in die Altstadt, wechseln bei der „Vietcombank“ kommissionsfrei einige Travellerschecks (20.000 dong = 1,00 €) und beschließen urplötzlich der Großstadt den Rücken zu kehren. Eine weitere schlaflose Nacht wollen wir uns nicht antun und so packen wir kurzerhand unsere Siebensachen und Monster und weiter geht die Reise.