Iran: Oktober 2005

Am Dienstagmorgen fahren wir bereits um 6.30 Uhr zur indischen Botschaft. Dort setzt Jupp mich ab und fährt weiter zur deutschen Botschaft. Immerhin bin ich heute schon Nummer 17 in der Schlange, das macht Hoffnung. Ich bin auch schon fast an der Reihe, als Jupp zurückkehrt. Seine Miene spricht Bände, kein Empfehlungsschreiben. Die deutsche Konsularin verweigert es mit der Begründung durch Pakistan mit dem Auto zu reisen sei zu gefährlich. Einwände, wir hätten das pakistanische Visum ja bereits mit Empfehlung der deutschen Botschaft in Ankara, helfen auch nicht weiter. Nur wenn wir fliegen, können wir das Schreiben bekommen. Aber wie kriegen wir Monster in ein Flugzeug?

 

Mittlerweile bin ich in der indischen Botschaft an der Reihe, muss aber erfolglos aufgeben, da eine Antwort auf das Fax vom Vortag noch nicht zurück sei und das Empfehlungsschreiben ja auch noch fehle. Tja, was nun? Ohne Schreiben kein Visum. Wir machen eine kurze Bestandsaufnahme. Wir haben die Wahl nach Islamabad zu fahren und dort unser Glück zu versuchen, schließlich sind wir dann in Pakistan und müssten ja auch wieder heraus, oder aber wir kaufen ein Flugticket, beantragen damit das Empfehlungsschreiben und stornieren anschließend die Flüge wieder. Wir überlegen hin und her und entscheiden uns für die Flugvariante. In Anbetracht des schrecklichen Erdbebens in Pakistan/Islamabad wenige Tage später, muss unser Schutzengelchen zu diesem Zeitpunkt hellwach gewesen sein.

 

Inzwischen ist es 9.30 Uhr und wir verfallen in hektische Betriebsamkeit. Zuerst rufen wir Amir an, ob er unser Spiel mit den Tickets mitspielt, dann geht es mit dem Taxi zu seiner Agentur, Tickets werden ausgestellt, wieder Taxi zur deutschen Botschaft. Gerade eben schaffe ich es noch vor der Mittagspause und bekomme tatsächlich die ersehnten Schreiben, leider mit der Bitte an die Inder versehen, uns nur mit dem Flugzeug einreisen zu lassen. Schon wieder ärgern!! (Das interessierte die Inder aber keinen Deut)

 

Nachmittags sind wir völlig erschlagen und legen eine Pause bei Monster ein bevor wir uns abends noch einmal ins Teheraner Getümmel wagen. Unser mittlerweile persönlicher Taxifahrer, Mohammed, fährt uns zu einem traditionellen iranischen Restaurant. Dort essen wir zum 1. Mal „abgusht“, ein Eintopf aus Hammelfleisch mit Tomaten, Kichererbsen und Kartoffeln. Die festen Bestandteile werden zu einem Mus zerstampft, das wir mit Zwiebeln, Brot und Kräutern essen. In die übrig gebliebene Suppe stippt man Brot. Es schmeckt echt köstlich.

 

Am nächsten Morgen, the same procedure like everyday, wir fahren um 6.00 Uhr zur indischen Botschaft, Ankunft um 6.35 Uhr. Hurra, wir sind die Nummer 6 (einige Leute scheinen hier zu übernachten). Während wir mal wieder warten, kommt mir der Gedanke an einem anderen Schalter nach unseren Faxen zu fragen. Die Antwort ist wie immer negativ, doch auf meine Frage, ob denn ansonsten alle Unterlagen komplett sind, bittet der Beamte mich hinein. Ich lande im Büro des Botschafters, einem überaus freundlichen Herrn. Es tut mir fast leid, dass ich ihm vorlügen muss, dass unsere Flüge bereits am übernächsten Tag gehen und wir also dringend die Visa benötigen. Das scheint ihm einzuleuchten, ich soll unsere Pässe hinterlegen, die Visagebühren bezahlen und am nächsten Tag um 16.00 Uhr zurückkommen. Uff, das schaut gut aus!!

 

Den Nachmittag verbringen wir im Bazar, schlagen uns den Bauch mit Kebabs voll und verbringen den restlichen Abend Tee trinkend mit Juppis neuem Freund Javahd. Wie immer, wenn wir auch nur andeutungsweise den Kopf aus Monster stecken, werden wir sofort von Iranis angesprochen und mit Fragen gelöchert. Leider sprechen die meisten nur unzureichend englisch und so gestaltet sich die Unterhaltung sehr schwierig.

Für Monster ist der Iran ebenfalls sehr erfreulich, so trifft er doch jede Menge Brüderchen, die schon vor Jahren aus Deutschland ausgewandert sind.

Am Donnerstag könnten wir mal ausschlafen, aber wie das so ist, um 6.00 Uhr sind wir putzmunter. Der Mensch ist doch ein Gewohnheitstier. Den Vormittag verbringen wir mit Wäsche waschen, putzen, Wasser tanken etc. Jupp ist zwischendurch für die Beantwortung der vielen neugierigen Fragen zuständig. Anschließend versuchen wir mal wieder den neuesten Reisebericht auf den Weg zu bringen, bei der iranischen Übertragungsgeschwindigkeit dauert es 2 Stunden.

 

Pünktlich um 15.00 Uhr ist unser Taxifahrer wieder zur Stelle und wir fahren, welch Überraschung, zur indischen Botschaft. Dort gibt es zwar mal wieder eine lange Schlange, aber da nur Pässe ausgegeben werden, geht alles sehr zügig. Innerhalb von 15 Minuten habe ich unsere Pässe samt Visum genau wie gewünscht für 6 Monate mit mehrmaliger Einreise. Überglücklich machen wir uns auf den Heimweg und würden eine Flasche Champus opfern, so wie denn eine hätten. Stattdessen erwerben wir bei einem Schwarzhändler eine Dose Whisky, ein fürchterliches Gebräu. (Gefahr der Erblindung).

 

Nach 5 Tagen Teheran können wir endlich weiter, dank Mohammeds perfekter Erklärung finden wir den Weg hinaus sehr schnell, vorbei am Khomeini Grabmal geht es nach Isfahan. Unterwegs werden wir mehrfach von Polizeikontrollen gestoppt, doch da wir uns mal wieder dumm anstellten, dürfen wir die Autobahn befahren, die ansonsten für LKW gesperrt ist.

Am frühen Nachmittag erreichen wir Isafahn und wollen dort noch eine Inspektion machen lassen. Monster hat jetzt schließlich schon 11300 KM seit Abreise geleistet. Kaum schauen wir uns suchend um, stoppt auch schon ein Auto, dieses Mal mit 4 hilfsbereiten Jugendlichen. Sie bringen uns zu einer Werkstatt, doch bevor wir überhaupt erklären können, was wir alles gemacht haben möchten, ist das Öl bereits abgelassen. Ratzfatz geht das hier, aber da es uns nicht so ganz geheuer erscheint, bekommt Monster nur noch frisches Öl und wir fahren weiter. Die Jungens bringen uns selbstverständlich noch zu dem von uns ausgesuchten Park, Hasht Behest, wo wir auf einem Parkplatz mitten in der Stadt wunderbar stehen. (Koordinaten N32°39.283’ E51°40.292’)

 

Dort treffen wir auf einen Iraner, der einige Jahre in Amerika als Flugzeugingenieur gearbeitet hat, und seinen Bruder. Der Bruder lebt in Isfahan in der Klapse und ist ein lebendes Beispiel wie eng Genialität und Wahnsinn beieinander liegen. Er spricht 5 Sprachen und hat sich scheint’s in der Philosophie verloren. Die beiden laden uns zum Abendessen ein und als die Zeiger sich 18.00 Uhr nähern, sind sie nicht mehr zu halten. Seit dem 5.Oktober ist Ramadan, die beiden fasten und wir haben selten so hungrige Menschen gesehen. Das sehr gute Abendessen, mal wieder aus Dizi (Abgusht) bestehend, verschwindet in Windeseile, wir können nur noch staunen. Anschließend verabschieden wir uns relativ zügig, die Gespräche über Hegel und Kant sind auf Dauer doch etwas anstrengend. Wir genießen die abendliche Atmosphäre auf dem Platz Meydan-e Imam und ziehen uns dann in Monster zurück.

 

Am Samstagvormittag machen wir uns zu Monsters Inspektion auf, das LKW-Reparaturviertel, Amirkebir, liegt etwas außerhalb der Stadt. Eine Werkstatt schließt an die andere an, die Auswahl ist groß, aber irgendwie scheitert alles an der Verständigung. Unser iranisch scheint nicht so verständlich zu sein und so fahren wir unverrichteter Dinge wieder zurück.

Unterwegs besichtigen wir die „Schwingenden Minarette“, das Grabmal des Sufi-Scheihs Amu Abdollah. Die beiden Minarette sind zum Schwankungsausgleich mit, in die Mauern eingelassenen Holzbalken verbunden, sodass, wenn man das eine in Schwingung versetzt, sich das andere auch bewegt. Wir haben Glück, denn zufällig treffen wir um kurz vor 12.00 Uhr dort ein und zu diesem Zeitpunkt werden die Minarette bewegt. Ein lustiger Anblick, die wackelnden Türme.

 

Kaum sind wir wieder zum Hasht Behesht zurück, Monster geparkt und die Leiter ausgeklappt, da ruft draußen jemand „Hallo, Herr Mertens“! Jupp antwortet ganz automatisch mit Ja, bevor er, sich wundernd, den Kopf nach draußen streckt und einen unbekannten Herrn sieht. Als dieser sich jedoch vorstellt, klären sich die Dinge sehr schnell.

 

Es handelt sich um Herrn Hartmut Niemann von der Firma Orient-Express (www.orientexpressonline.de) , der uns bei der Beschaffung der Iran-Visa behilflich war. Er ist mit Freunden, Familie Grüter, unterwegs. Herr Grüter ist an der Berliner Internatsschule der Königin-Luise-Stiftung Projektleiter für den Austausch der Kulturen mit dem Schwerpunkt Iran. Schnell kommen wir ins Gespräch, natürlich erläutern wir unsere Sprachprobleme und schon glühen die Telefondrähte. Manfred Grüter ruft einen guten Bekannten, Herrn Bachmann seines Zeichens Manager von MAN Iran, an und dieser will sich nach einer Mercedes Benz-Werkstatt erkundigen. Wie sagt man in unserer Heimat? „Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht hat.“ Anschließend gehen wir alle zusammen zum Tee ins Hotel Abbasi. Das immer noch schönste Hotel Irans ist eine alte Karawanserei und die wundervolle Innendekoration der Lobby, die mit historischen Trachten bekleideten Pförtner und vor allem der Innenhof mit der Gartenanlage, Teehaus und Wasserbecken hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

 

Zwischendurch wird noch einmal mit Herrn Bachmann telefoniert, und siehe da, wir waren morgens doch im richtigen Viertel, Amirkebir, es scheint tatsächlich an der Sprache gescheitert zu sein. Spontan bietet sich Hartmut an noch einmal mit uns loszufahren. Gesagt, getan. Wir verabschieden uns von Familie Grüter und auf geht es abermals nach Amirkebir. Mit dem hauseigenen Dolmetscher Hartmut lebt es sich gleich viel leichter, wir finden die passende Werkstatt und können einen Termin für den nächsten Morgen bekommen. Geht doch!

 

Abends gehen wir zum Essen in das bekannteste Restaurant Isfahans, dem Shahrzad. Ausnahmsweise stehen mal nicht Kebabs im Mittelpunkt, sondern die traditionelle persische Küche. Es gibt Khoresht-e Fesendjan, eine süß-saure Soße aus geriebenen Wallnusskernen und Granatapfelmark mit gekochtem Huhn, ausgesprochen lecker. Zur Verdauung spazieren wir über die Si-o Se Pol, eine der alten Brücken von Isfahan.

Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr sind wir pünktlich zur Stelle, in atemberaubender Geschwindigkeit wird Monsters Hauptbremszylinder revisiert und das ganze Fahrzeug abgeschmiert. Die Kosten halten sich mit 34,-- € inklusive Ölfilter in Grenzen und so ziehen wir zufrieden von dannen. Wir kehren zu unserem Stammplatz zurück, die Parkgebühren sind nach einem Gespräch zwischen Hartmut und Parkwächter ebenfalls gesunken, und besichtigen abermals Isfahan. Heute gehen wir durch den Basar, unterwegs treffen wir einen angehenden Reiseführer, der uns dann kostenlos zu einer Stadtführung mitnimmt. Wir sehen die Lotfallah-Moschee, die Freitagsmoschee, den Palast Ali Qapu und Jupp eine Koranschule, ungläubige Frauen müssen draußen bleiben. Nach etlichen Stunden treten wir erschöpft den Heimweg an, um uns abends mit Hartmut und den Grüters im Restaurant Sofrehkhaneh zu treffen. In gemütlicher Runde mit interessanten Gesprächen essen wir abermals Dizi. Allein die Beine schlafen in der unbequemen Sitzhaltung ein, da es keine Stühle und Tische gibt, sondern kleine Emporen, die mit Teppichen und Kissen ausgelegt sind. Auf diesen lümmelt man sich dann so herum und den ungeübten Europäern wie uns machen dann die Beine zu schaffen.

 

Montagmorgen starten wir zeitig in Richtung Shiraz, wir möchten heute bis Persepolis. Unterwegs wollen wir noch einmal unseren Tank bis obenhin füllen und ebenfalls die 5x 20 l Kanister. Diese haben wir zusätzlich zu unseren eigentlichen beiden günstig in Amirkebir erworben, da die Dieselsituation im Grenzbereich sicherlich wieder schwierig werden wird. Schnell finden wir eine passende Tankstelle, nehmen 560 Liter Diesel für 9,00 Euro auf und weiter geht die Fahrt. Bereits nach kurzer Zeit macht sich penetranter Dieselgeruch in Monster breit. Wir halten an und sehen die Bescherung, die ersteigerten Kanister sind allesamt undicht und so schwimmt der gesamte Dachträger und alles was sich darauf befindet im Diesel. Schöne Schweinerei, aber dank einiger Rollen Zewa können wir das Gröbste beseitigen, die Kanister abdichten und den Rest wird wohl der Fahrtwind erledigen. In diesem ganzen Getöse ruft mein Bruderherz Hermann an, den ich vor lauter Verwirrung noch nicht einmal erkenne. Abermals Sorry an dieser Stelle.

Durch diesen Aufenthalt gerät unser heutiges Programm durcheinander und so besichtigen wir nur noch Pasargad, die Überreste der alten Stadt Isakhar, und fahren dann durch bis Persepolis. Parsa oder Persepolis ist eine Palastanlage der achämenidischen Herrscher.

 

Anlässlich der 2500-Jahr- Feier der iranischen Monarchie sind 1972 Nadelbäume angepflanzt worden, die aber leider den Ausblick auf die Palastanlage stören. An eben diesem Wäldchen finden wir einen schönen Platz für die Nacht und treffen 2 Engländer wieder, die wir bereits in Istanbul in der iranischen Botschaft gesehen haben. Nach einem kurzen Gespräch, woher- wohin?, ziehen wir uns in Monster zurück.

 

Um 7.00 Uhr am nächsten Morgen stehen wir vor dem Eingangstor zur Besichtigung bereit, aber leider wird nicht wie angegeben um 7.00 sondern erst um 8.00 Uhr geöffnet, na wenigstens sind wir die ersten. Wir verbringen 2 Stunden bei der Besichtigung der alten Gemäuer und fahren dann die kurze Strecke bis Shiraz.

Die Stadt ist relativ einfach zu befahren und wir finden einen Parkplatz hinter der Festung Arg-e Karim Khan, auf dem wir auch die Nacht verbringen können. Gleich machen wir uns zur Stadtbesichtigung auf, wir sehen die Stadtfestung mit ihrem schief stehenden Eckturm, die Vakil-Moschee, eins der eindruckvollsten Bauwerke und die Madreseh-ye Khan, eine der alten Koranschulen, in der noch heute unterrichtet wird. Wir schlendern durch den Basar und schauen einen der zahlreichen Innenhöfe, Saraj-ye Moshir an.

 

Den Schluss bewahren wir uns jedoch für das absolute Highlight, das Mausoleum von Shah Cheraq auf. Zuvor muss ich mich in einen zwingend vorgeschriebenen Chador hüllen, den man kostenlos in einer Buchhandlung auf dem Vorplatz leihen kann.

Die weithin sichtbare Kuppel hat eine ungewöhnliche Birnenform und die Fliesenverzierungen sind atemberaubend schön, auf türkisfarbigem Grund ranken sich weiße und gelbe Arabesken. In den Innenhof gelangt man durch ein Fliesen verkleidetes Eingangsportal mit Holztür. Dem eigentlichen Grabbau vorgelagert ist ein offener Vorbau, an dem man unbedingt die Schuhe ausziehen muss. Wenn man durch den Haupteingang das Heiligengrab betritt, weiß man gleich warum es „Schah des Lichts“ heißt. Der gesamte Innenraum ist bis zur Höhe der Marmorsockel mit Spiegeln ausgestattet, in denen sich das Licht eines Leuchters widerspiegelt. Man kann sich dieser Atmosphäre wirklich nicht entziehen, es raubt einem fast den Atem.

 

Am Abend gehen wir in ein traditionelles Restaurant neben dem Basar, dem früheren Hammam-e Vakil und genießen in sehr angenehmer Atmosphäre mit musikalischer Untermalung mal wieder ein Kebab.

 

Bereits einen Tag später ergreift uns die große Unruhe, unser Visum läuft am Samstag ab und wir wollen einen Tag als Reserve für alle Fälle übrig halten. Früh fahren wir los in Richtung Kerman und erreichen dort das Hotel Akhavahn. Es wird geleitet von 2 Brüdern, die absolut wissen, was Touris so brauchen. In unserem Fall sind es 4 Dosen Bier.

 

Wir treffen einige andere Traveller aus allen Teilen der Welt, die entweder aus Indien zurückkehren oder auf dem Weg dorthin sind und führen so manches nette Gespräch. Nach einem leckeren Abendessen und dem Genuss der Schmuggelware liegen wir völlig happy um 20.30 Uhr im Bett.

 

Der Donnerstag vergeht mit einer ziemlich langweiligen Fahrt durch die Wüste „Lut“ über Bam und Zahedan nach Mir Javeh. Auf den Besuch von Bam verzichten wir, da nach dem schlimmen Erdbeben 2003 viele Häuser völlig zerstört sind und die Menschen teilweise immer noch in Zelten leben.

 

Wir erreichen die iranische Grenzstadt Mir Javeh noch vor Einbruch der Dunkelheit und können für Monster eine Platz im Garten des „Tourist Inn“ ergattern. Unsere Überraschung ist groß, als wir dort auf 4 Motorradfahrer, 2 Australier, 1 Neuseeländer und 1 Deutscher, treffen. Mal wieder gibt es viel zu erzählen und so vergeht die Zeit beim gemeinsamen Abendessen sehr schnell.

 

Die Jungs waren heute bereits an der Grenze, die jedoch schon geschlossen war. Laut Aussage eines Grenzbeamten würde um 7.00 Uhr morgens wieder geöffnet, also stehen wir alle bereits um 7.15 Uhr dort parat.

Nur leider die Grenzbeamten nicht, um 8.30 Uhr erscheinen die Herren dann langsam und langsam geht es auch weiter. Bis die Grenzformalitäten auf beiden Seiten abgeschlossen sind, sind 5 Stunden vergangen. Uff, Einreise in Pakistan geschafft.