Indien: Januar 2006

Fortsetzung …

 

Für die Rückfahrt nach Agonda kommt Walter’s Hocker wieder zur Geltung, sodass Dennis und Nicole in den vollen Genuss des indischen Fahrstils kommen. Die beiden sind denn auch mehr als erstaunt über das Gewusel auf den Straßen, aber mehr noch über das ständige Gehupe. Zurück in Agonda nimmt Monster seinen alten Platz am Strand wieder ein und für uns ist Bescherung, es gibt so wunderbare Sachen wie Salami, Schwarzbrot und Kaffee. Die Heimat lässt grüßen!!

 

Natürlich gibt es viel zu erzählen, Dennis und Nicole erkunden auf dem gemieteten Scooter die Gegend und die Zeit scheint zu rasen.

Ehe wir uns versehen ist Montag, der 23.01. und es heißt Abschiednehmen von Chantel, Ton und Floor und Agonda Beach. Die „Dancing Queen“ macht sich langsam auf den Rückweg, über den Norden Indiens und Pakistan in Richtung Holland. Die Monstercrew fährt nach Calangute und frönt in dem Cafe´„Infanteria“ der Cappuchino-Torte, ein absolutes Gedicht, leider nicht so Diät geeignet. Dennis und Nicole finden ein Quartier in einem staatlichen Hotel, welches sich im Nachhinein als nicht so prickelnd herausstellt, und Monster darf vor der Türe parken. Für unsere beiden Besucher heißt es heute „shoppen bis zum Abwinken“ während es uns mehr zum Wasser zieht. Dort angekommen, trauen wir unseren Augen kaum, 2 Millionen Inder, die am Wasser entlang flanieren. Also das wird hier nix mit schwimmen, bereits jetzt trauern wir dem Strand in Agonda nach.

 

Dienstagmorgen fahren wir weiter nach „Little Vagator“, den Platz oberhalb der Klippen kennen wir ja bereits und von dort ist es nur ein kurzes Stück bis zum „Hippiemarkt“ in Anjuna, den wir am Mittwochmorgen besuchen möchten. In Vagator ist alles beim Alten, Dennis und Nicole schlagen ihr Zelt auf und den Nachmittag verbringen wir alle im Wasser. Gegen Abend fahren wir zum x-ten Mal zu einem Internetcafe´und checken unsere Emails.

Siehe da, eine Antwort von der Firma Interfreightindia, unsere Verschiffung betreffend. Angeblich fahren 2 Schiffe wöchentlich von Chennai/Madras nach Port Klang/Malaysia und der Preis für das „Flat Rack“ in Höhe von 2.650 $ erscheint uns auch recht günstig. Zusätzliche Kosten für Hafengebühren, Vertäuung etc. belaufen sich auf 18.500 RS = 370 €. Das liest sich doch gar nicht so schlecht und so wird unser Entschluss, am Donnerstag in Richtung Chennai zu starten, bekräftigt. Abends gibt es bei Mertens’ Hausmannskost, Hühnchengeschnetzeltes mit Champignons und Pellkartoffeln. Völlig ungewohnt nach den immer recht scharfen indischen Speisen.

 

Die Nacht ist ruhig und nach dem Frühstück brechen wir auf zum malerischen Kunst- und Flohmarkt in Anjuna, der jeden Mittwoch stattfindet. Jede Menge kleiner Stände, an denen Schmuck, Kleidung, Accessoires etc. angeboten werden. Leider ähnelt sich das Angebot überall sehr und so kehren wir nach 3 Stunden ziemlich abgeschlafft zu Monster zurück.

Jetzt erst mal ein erfrischendes Bad und dann geht es am Nachmittag an’s Packen. Zum Abendessen kehren wir in ein Restaurant ein bevor wir zum Flughafen aufbrechen. Dennis und Nicole müssen bereits um 4.00 Uhr zum Einchecken dort sein, daher wollen wir gleich an Ort und Stelle übernachten. Bereits um 22.00 Uhr liegen wir alle in den Betten und es kehrt Ruhe ein, jedenfalls vorerst.

 

Wenige Zeit später erfreuen sich einige Inder mal wieder an unseren Ersatzreifen und beklopfen diese derart, dass Monster anfängt sich zu schütteln und die Insassen natürlich aufgeweckt werden. Wir verhalten uns ruhig und die Klopfer trollen sich davon, leider nur für kurze Zeit. Gegen 1.40 Uhr ist es mit der Nachtruhe vorbei. Die Flughafen-Sicherheitsleute sind mit unserem Standplatz nicht einverstanden (hat ja lange genug gedauert) und wollen sogar ins Innere klettern als Jupp ein Fenster öffnet. Nach einiger Diskussion versetzen wir Monster um 10 Meter nach links und alle Beteiligten freuen sich. Die Inder ziehen von dannen und wir können noch ein Stündchen Schlaf erhoffen.

 

Um 3.40 Uhr klingelt dann endgültig der Wecker und wir pilgern alle zum Einchecken. In die Abfertigungshalle lassen uns die Inder nicht hinein und so heißt es bereits vor der Türe mal wieder Abschiednehmen. Beim Einchecken scheint alles glatt zu laufen und so gehen wir zwei ein bisschen traurig zu Monster zurück. Da wir nicht im Dunkeln abfahren und auch noch bis zum Start warten wollen, legen wir uns wieder auf’s Ohr. Zum geplanten Start um 7.01 Uhr tut sich nichts, die Thomas Cook Maschine steht bewegungslos herum und als sich daran auch bis 7.45 Uhr nichts ändert, fahren wir los. Wir wollen heute bis Hampi, der untergegangen Königsstadt Vijayanagara.

 

Die ersten Kilometer gehen zügig voran, jedoch währt die Freude nicht lange. Auf dem „National Highway“ 4a zwischen Ponda und Londa fühlen wir uns nach Pakistan zurückversetzt. Wir rumpeln von Schlagloch zu Schlagloch, umgeben von rotem Staub, eine Straße ist einfach nicht mehr vorhanden. Wir befürchten das Schlimmste und schlagen ab Londa einen Haken nach Belgaum in unsere Route, in der Hoffnung auf dem NH 4 bessere Verhältnisse vorzufinden. Das ist dann auch Gott sei Dank so, trotzdem erreichen wir Hampi erst nach Einbruch der Dunkelheit. Für die knapp 400 Kilometer haben wir 12 Stunden benötigt und die Fahrerei im Dunkeln ist die Krönung des Ganzen. Indien hat uns wieder. Ziemlich k.o. finden wir einen Platz im Garten des Hotel Mayura, vertilgen noch eine kleine Mahlzeit und liegen kurze Zeit später im Bett.

 

Morgens laden wir Maschine ab und fahren zur Besichtigung des Vithala Tempels. 1513 von Krishnadera Raya begonnen, ist das nie ganz fertiggestellte Heiligtum ein Beispiel der für Vijayanagara typischen Granitschnitzereien. Die 56 fragilen Säulen sind aus einem Block geschnitzt und innen hohl. Auch wir können uns das verbotene Beklopfe der Säulen nicht verkneifen und erzeugen dabei musische Töne. Ein reich verzierter Steinwagen, der auf dem Hof steht, gilt als Wahrzeichen Hampis.

Wir fahren zwischen den über 1000 Bauten, die auf einem 26 m² großen Gebiet verstreut liegen, umher und sind sehr beeindruckt von dem Ort, der Glanz und Vergänglichkeit einer Epoche so bezeugt, wie die Ruinen der „Stadt des Sieges“. Im Hampi Bazar, das früher als Prozessionsstraße für religiöse Feste gedient hat, herrscht geschäftiges Treiben. Es haben sich zahlreiche Restaurants und Souvenirläden niedergelassen und nach einem stärkenden Tee fahren wir zu Monster zurück.

 

Samstagmorgen sind wir um 6.45 Uhr „on the road again“. Wir möchten heute so weit wie möglich fahren, damit wir auf jeden Fall am Sonntag in Chennai hineinfahren können. Wir erhoffen uns dann weniger Verkehr. Auf sehr guten Straßen kommen wir flott voran. Unterwegs begegnen uns zahlreiche Tata-Lkw, jedoch nur die nackten Fahrwerke. Hinter dem Lenkrad sitzen auf Holzstühlen(!) vermummte Gestalten, die Gesichter sind bis auf kleine Sehschlitze verhüllt. Erstaunt bemerken wir, dass auch die indischen Lkw serienmäßig mit 5 großen Außenspiegeln ausgestattet sind. Da fahren wir seit fast 3 Monaten durch Indien und glauben doch tatsächlich, dass die Lkw hier nur über einen kleinen Kosmetikspiegel an der Fahrerseite verfügen. So kann man sich irren!!

 

An einem A1 Plaza Rastplatz machen wir Schluss für heute, die restlichen 180 Kilometer bis Chennai sollten wir morgen wohl schaffen. Am Sonntagmorgen klappt alles wie am Schnürchen, bereits um 11.30 Uhr sind wir in Chennai und auch das angestrebte YWCA ist schnell gefunden. Entgegen anders lautender Informationen können wir Monster hier aber nicht parken, der große Garten ist leider nur für Hotelgäste. Ein Rikschafahrer bietet sich an, uns zu einem anderen Hotel mit Parkplatz zu bringen. Dieser Stellplatz entpuppt sich aber als kleine Parkbucht und das auch noch an einer belebten Kreuzung. Also hier wird das nichts. Beim nächsten Hotel will man 100 RS, im Prinzip ist ja nichts dagegen einzuwenden, aber doch nicht pro Stunde!!! Jupp gelingt es zwar den Preis auf 500 RS pro Tag herunterzuhandeln, aber so ganz glücklich sind wir mit der Wahl nicht. Wir versuchen es noch einmal beim YWCA, blitzen jedoch abermals erfolglos ab. Das anschließend angefahrene YMCA ist eine einzige große Baustelle und so sind wir mit unserem Latein erst einmal am Ende.

 

Schnell muss der „Lonely Planet“ herhalten und siehe da, im Stadtteil „Indira Nagar“ soll man im Garten einer Jugendherberge campen können. Inzwischen an den indischen Verkehr gewöhnt, kurven wir mitten durch die Stadt und werden für unseren Einsatz belohnt. Bei der Einfahrt auf das Gelände rupfen wir zwar mal wieder eine Stromleitung herunter, aber der Schaden ist schnell behoben und Monster steht sicher im Garten.

Am Montag um 9.00 Uhr fahren wir mit dem Taxi zu einer Schiffsagentur. Die Firma „Jayavijay Int’l Clearing Agency“ ist schnell gefunden, doch leider lässt der zuständige Chef 2 Stunden auf sich warten. Tatenlos sitzen wir in seinem völlig fensterlosen Büro herum und bekommen einen Eindruck der indischen Arbeitsmoral. Diese scheint gleich null zu sein, zwar ist offiziell um 10.00 Uhr Arbeitsbeginn, doch die Mitarbeiter finden sich erst so nach und nach ein um dann zuerst einmal gemütlich zu frühstücken. Es werden Schwätzchen gehalten, aber keine Spur von Produktivität.

Endlich taucht auch der Chef auf, Typ alternder Elvis Presley mit großer Brille, trabt grußlos in sein Büro, jedoch nicht ohne vorher einem Porträt seines Vaters die Ehre erwiesen zu haben. Nach einiger Zeit werden wir gnädigst in sein Büro gebeten und können unser Ansinnen erläutern. Daraufhin werden einige Telefonate geführt mit dem Ergebnis, dass es um 14.00 Uhr ein Ergebnis, sprich eine Preisangabe gäbe. Er verspricht uns dann anzurufen und wir trollen recht unbefriedigt von dannen.

 

Auf zur nächsten Agentur, Firma Interfreightindia. ( website: www.interfreightindia.com / email: seaexport@interfreightindia.com ) Bei Herrn Prasanna Kumar, dem Manager, ist alles kein Problem. Er habe bereits ein „40’ Flat Rack“ für uns reserviert und wir könnten am 02.02. oder 04.02. verschiffen. Wir handeln den zuvor gemailten Preis auf 2500 $ herunter, erbitten uns aber eine Bedenkzeit bis 16.00 Uhr, denn wir wollen das Angebot von Vijay abwarten. Wer nicht anruft, ist Vijay und so rufen wir ihn kurzerhand an. Seine Aussage: In Singapur sei chinesisches Neujahr und so könne er uns die Preise erst am nächsten Morgen nennen. Das kommt uns nun wirklich alles sehr indisch vor und nach kurzer Beratung entscheiden wir uns für das Angebot der Firma Interfreightindia.

Wir kehren in das Office zurück, erledigen relativ schnell den Papierkram und sollen uns am nächsten Morgen um 11.00 Uhr samt Monster einfinden. Monster soll dann auf das Flatrack verladen, verzollt und in den Hafen transportiert werden. Am Mittwoch würde er dann auf das Schiff verladen, das dann am Donnerstag 02.02. ausläuft. Das klingt alles viel zu schön um wahr zu sein, wir können es gar nicht glauben.

 

Anschließend gehen wir in ein Internetcafe´, um uns über Flüge nach Kuala Lumpur schlau zu machen. Schluck, zu erschwinglichen Preisen gibt es zwar täglich einen Flug mit Air India, aber diesen um 2.30 Uhr am Morgen. Der zweite Haken, ein E-Ticket ist bei Air India nicht möglich und so entfällt unsere Buchung via Internet völlig. Bevor wir aber jetzt einen Flug im Reisebüro buchen, beschließen wir erst einmal abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Zur Not bleiben wir eben 2 Tage in Chennai in einem Hotel.

 

Der mit Spannung erwartete Dienstagmorgen bricht für uns schon um 6.00 Uhr an. Wir müssen noch unsere Siebensachen packen und Monster seefest verschnüren. Anschließend kämpfen wir uns zum hoffentlich letzten Mal durch die Stadtmitte und treffen uns, wie verabredet um 11.00 Uhr mit Prasanna Kumar. Sein Mitarbeiter fährt mit uns zur außerhalb liegenden Verladestation, wo zwischen 13.00 und 14.00 Uhr der Zoll erscheinen soll. Dort stehen wir dann erst einmal herum und stehen herum und … stehen herum. Es wird 15.00 Uhr, es wird 16.00 Uhr und wir gehen Prasanna mit unseren Anrufen ganz schön auf die Nerven. Angeblich kommt der Zollbeamte jetzt um 18.15 Uhr, da ein Passagierschiff mit 600 Leuten an Bord eingelaufen sei. Wer’s glaubt?! (Anmerkung des Autors: ich bitte vielmals um Entschuldigung ob meines Misstrauens, am nächsten Morgen steht besagtes Passagierschiff tatsächlich samt Bild in der Zeitung!!)

 

Um 17.00 Uhr kommt Bewegung ins Ganze, die Mitarbeiter der Agentur versprühen Aktivität und es erscheint zumindest schon mal unser „Flat Rack“. Doch das war es dann auch schon mit dem Arbeitseifer, es dauert weitere 3 Stunden bis eine Rampe gebaut ist, über die Monster auf das Rack fahren kann. Wir sind kaum oben, da tauchen aus heiterem Himmel die Herren vom Zoll doch noch auf. Die Motor- und Fahrgestellnummer werden verglichen, eine kurze Innenbesichtigung, wohl mehr aus Neugierde, und schon ist alles erledigt. Mittlerweile ist die Dunkelheit hereingebrochen, doch Monster muss noch verzurrt werden.

Mit Hilfe von Stahlseilen wird er fest mit dem Flatrack verbunden, natürlich unter den wachsamen Blicken von Jupp. Wie sich herausstellt, ist das auch notwendig, denn eine Befestigung der Seile an einer Bremsleitung hätte diese wohl kaum überstanden. Endlich ist alles gesichert und den Anblick, wie Monster samt Rack von 2 Kränen auf einen Lkw verladen wird, der ihn dann zum Hafen fährt, ersparen wir uns. Ein wenig wehmütig nehmen wir Abschied von unserem Baby. Der inzwischen ebenfalls eingetroffene Prasanna kutschiert uns in seinem Auto zu dem, von ihm für uns reservierten Hotel „Marina Towers“, in dem wir um 22.30 Uhr nur noch ein kleines Abendessen einnehmen bevor wir todmüde ins Bett fallen.

 

Nach dem Frühstück versuchen wir im Hotel unsere Flüge zu buchen. Die eigentlich ziemlich leichte Übung entwickelt sich zu einer typisch indischen Aktion.

 

Schritt 1:

Angebot von Air India, Nachtflug zum Preise von 10000 RS = ca. 200 €, o.k. wir sind einverstanden.

 

Schritt 2:

Air India Flug plötzlich ausgebucht, Angebot Jet Airways Flug um 22.30 Uhr zum Preis von 10.500 RS, o.k wir sind einverstanden.

 

Schritt 3:

Tickets werden in 30 Minuten geliefert, müssen aber bar bezahlt werden. Wir also auf zur nächsten Bank, Geld wechseln.

 

Schritt 4:

Tickets auch nach 60 Minuten nicht geliefert, Anruf in Zentrale, Jet Airways Flug nicht mehr möglich, wir fangen an auszurasten, dann Angebot Air India Nachtflug zum Preis von 9000 RS, o.k. wir sind einverstanden, Lieferung der Tickets in 30 Minuten (Hatten wir das alles bereits?).

 

Schritt 5:

60 Minuten später keine Tickets, Wutausbruch und wüste Beschimpfungen unsererseits, wilde Telefonate des Verkäufers zur Zentrale seinerseits, angebliche Ticketlieferung 30 Minuten später.

 

Schritt 6:

60 Minuten später keine Tickets, immer hektischere Telefonate des Verkäufers seinerseits (er fürchtet schon um sein Leben), letztes Ultimatum unsererseits 15 Minuten.

 

Schritt 7:

Nach rund 3.5 Stunden Lieferung der Tickets, Air India Nachtflug zum Preis von 7800 RS(!).

 

That`s India!!!

 

Wir chartern in Windeseile eine Rikscha und fahren zur Firma Interfreightindia. Die Zeit wird knapp, denn um unsere Papiere zu bekommen, müssen wir zuvor bezahlen und dazu benötigen wir zum Geldwechseln eine Bank, die aber heute alle um 14.30 Uhr schließen. Wir haben Glück, alles klappt perfekt und bereits um 16.00 Uhr sitzen wir samt unseren Papieren, sprich abgestempeltes „Carnet de Passage“ und der „Bill of Loading“ in einem Internetcafe, um in Kuala Lumpur ein Hotelzimmer zu buchen. Über Opodo mieten wir uns zu einem sehr günstigen Preis (40,00 €) im 5-Sterne Hotel „Pan Pacific“ ein. Man gönnt sich ja sonst nichts!!

Anschließend kehren wir zum Hotel zurück, in dem es den wunderbaren 24 Stunden „Check out“ gibt. Das bedeutet, das man zu der Stunde auschecken kann, zu der man am Vortag eingecheckt hat. Wie geschaffen für uns, können wir doch so nach dem Abendessen noch 2 Stunden schlafen bevor wir um 23.00 Uhr mit dem Taxi zum Flughafen fahren. Diese Fahrt wird uns noch lange in Erinnerung bleiben, spiegelt sie doch die typisch indische Fahrweise wider. Der Fahrer bringt es tatsächlich fertig, auf einer Strecke von 18 Kilometern 247 mal !! zu hupen. Wie oft er dazu noch die Lichthupe betätigt, können wir nicht auch noch zählen. Ein würdiger Abschied der Inder, unser Flug AI 424 startet pünktlich um 2.30 Uhr.

 

Adieu, India!!!