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Am frühen Morgen geht es über die „Norseman“ Road los und
vorbei am „Barrier Fence“, der im frühen 19. Jahrhundert gebaut wurde, um
der Kaninchenplage Herr zu werden. Der Zaun war nach Fertigstellung im Jahre
1905 leider nicht erfolgreich, aber 1822 Kilometer lang. Dank der
Koordinaten aus einem Offroadbuch finden wir die Einfahrt zum „Holland
Track“ und hinein geht es ins Vergnügen. Der 530 Kilometer lange Track wurde
im April 1893 von John Holland erkundet, als dieser zusammen mit einer
Handvoll Männer nach einem kürzeren Weg zwischen dem Hafen von „Albany“ und
den Goldfeldern von „Coolgardie“ suchte. Während wir immer weiter
vordringen, tun sich gewaltige Unterschiede zwischen unserer Vorstellung von
einem Track und den Tatsachen auf. Der Weg wird immer schmaler und Monster
trägt erste Blessuren davon, die überhängenden Äste kratzen dermaßen an
seiner Oberfläche, dass uns die Ohren klingeln.

Eine Stunde kämpfen wir uns vorwärts bis wir einsehen
müssen, dass Monster einfach zu breit für diesen Pfad ist. Wir stoppen,
ziehen Bilanz und haben den Verlust unserer Deutschlandflagge und beider
Markisenhalterungen zu beklagen.
Die neue Beule am rechten Kotflügel hat sich
gnädigerweise zu der bereits vorhandenen gesellt und über die vielen Kratzer
im Lack wollen wir gar nicht erst reden. Es reißt uns fast das Herz aus der
Brust, was ist mit „Beauty“ geschehen? Wir können ihn doch nicht ganz zu
Schanden fahren!!
Schweren Herzens geben wir auf, drehen auf
abenteuerliche Weise das ganze Gefährt kurzerhand um und treten den Rückzug
an. Immerhin stoßen wir dabei auf unsere Flagge, die sich nur einen
Stielbruch zugezogen hat. Nach genau 2,5 Stunden ist das Abenteuer „Holland
Track“ bereits vorüber und gezwungenermaßen schmieden wir neue Pläne.
Ein Stück weiter östlich in Richtung „Norseman“ gibt es
einen Verbindungsweg, die „Victoria Rock Road“ und auf dieser wollen wir es
erneut versuchen. Auf diese Art und Weise befahren wir dann wenigstens noch
einen Teil des ursprünglichen Tracks.
Wir haben uns gerade ein wenig an das Gerumpel und
Gerappel gewöhnt, da leuchtet die Kontrollleuchte der Lichtmaschine auf.
Jupp stoppt sofort Monsters Maschine, die Motorhaube auf und die Suche
beginnt. Mehr oder weniger zufällig finden wir ein gebrochenes Kabel an der
Lichtmaschine. Ob dieses bereits angebrochen war oder ob es erst jetzt durch
das Gerappel passiert ist, können wir nicht feststellen, aber das ändert ja
auch nichts an der Tatsache als solches. Der Werkzeugkasten muss heraus und
Jupp beginnt in seiner Wunderkiste auf dem Dach zu wühlen und findet, welch
Freude, eine große Lüsterklemme, mit der er die beiden Kabelenden wieder
wunderbar verbinden kann. Während wir noch mitten auf dem Weg schrauben,
kommen gleich 3 Geländewagen (den ganzen Weg über haben wir niemanden
gesehen), stoppen und die 3 Fahrer bieten gleich ihre Hilfe an. Da bereits
alle Arbeit erledigt ist, nutzen wir die Gunst der Stunde um uns nach dem
weiteren Weg und auch nach anderen Tracks zu erkundigen.

Die 3 haben schon alle möglichen Routen befahren,
bestätigen, dass der „Holland Track“ für Monster unmöglich zu befahren ist,
aber andere kein Problem sein dürften. In der Regel sind die Wege breiter
und die Bäume hängen nicht so weit über. Die Auskunft erfreut uns sehr,
vielleicht müssen wir unseren Traum vom Outback ja doch nicht begraben.
Ohne weitere Probleme stoßen wir wieder auf den eigentlich
„Holland Track“ und fahren auf diesem nun breiteren Weg, zwar auch eine
„Gravelroad“ also unbefestigt, bis zum „Victoria Rock“. John Holland
benannte diesen Granitfelsen nach Queen Victoria und hisste eine Flagge an
seinem höchsten Punkt. Dieser Ort soll der erste Übernachtungsplatz mitten
im Outback sein, dementsprechend verbringen wir einen zünftigen Abend am
Lagerfeuer mit Steaks und kaltem Bier.
Über „Coolgardie“, der Ort an dem Arthur Bayley 1892 einen
Goldklumpen mit einem Gewicht von 16.839 kg fand und damit den Goldrausch
schlechthin auslöste, erreichen wir am Samstagmorgen „Kalgoorlie-Boulder“.
Nach den endlosen Straßen, der sengenden Hitze, dem roten Staub und grünem
wuchernden Gestrüpp, ungezählten toten Kängerus und ab und an einer
Geisterstadt, ist „Kalgoorlie“ fast ein Schock. Breite Straßen, kaum Bäume
und jede Menge riesige Kneipen.
Wir fahren zunächst das Visitor Center an um uns mit den
neuesten Infos zu versorgen. Leider kann man uns dort nicht schlauer machen
als wir bereits waren, die einzig verwertbare Auskunft ist, dass wir nun
wissen, wo sich das „Departement of Indigenous Affairs“ befindet. Dort
müssen wir am Montagmorgen eine Transitgenehmigung zur Durchfahrt von
Aboriginalland beantragen.
Caravanparks gibt es hier reichlich und wir suchen den
„Prospectors“ aus, da dieser dem Ort am nächsten gelegen ist. Ruckzuck ist
alles hergerichtet und Maschine abgeladen, auf der wir nun die Gegend
erkunden. Wir besichtigen die „Mining Hall of Fame“, die 2 Kilometer
nördlich der Stadt liegt. Hier geht es um das harte Leben in Staub und
Schmutz auf den Goldfeldern und in den Lagern. Mit einem Förderkorb fahren
wir 36 Meter unter die Erde, wo wir durch einen Minenstollen geführt werden,
die Technik des Goldschürfens und die damit verbundenen Schwierigkeiten
(z.B. das Arbeiten bei Temperaturen bis 60°C) erklärt bekommen.

Außerdem ist im Eintrittspreis von 20,00 AUD die
„Goldbarrenherstellung“ (gold power) und das „Goldwaschen“ (gold panning)
enthalten. Das Goldfieber ist auch heute immer noch ansteckend. Will man
sich einen Überblick über die moderne Version des Goldtageabbaus
verschaffen, sollte man hinauf zum „Super Pit“ Lookout fahren.
Selbstverständlich können wir uns das nicht entgehen lassen und wir starten
am Sonntagmorgen zum „Boulder Market Day“, der an jedem 3. Sonntag im Monat
stattfindet. Von dort gibt es kostenlose Bustouren zum „Super Pit“, die aber
leider schon ausverkauft sind als 2 verschlafene Touristen aus „good old
Germany“ endlich auflaufen. Wir nehmen also mit „people watching“ (Leute
gucken) vorlieb (was deutlich mehr hergibt als der eigentliche Markt) und
brausen anschließend auf Maschine zum Lookout. In dem „Super Pit“ Tagebau
wird noch Gold abgebaut, ein Gebiet mit dem Aussehen des „Grand Canyon“, von
verschiedenen Erdschichten durchzogen.
Wir
können die Lastwagen sehen, die in Zickzacklinien bis auf den Grund der
Grube fahren und so klein aussehen wie Spielzeugautos.
Was noch zwischen den alten Stollen hängt und den Abbau
lohnt, wird ausgesprengt. Aufgrund der Windverhältnissen ist heute jedoch
keine Sprengung, damit nicht die ganze Stadt von dem Staub überzogen wird.
Montagmorgen rüsten wir uns für die 1. längere
Outbacktour, die „Great Central Road“. Bei Woolworths frischen wir unsere
Vorräte, bei Caltex Monsters Tank auf und nutzen dabei die 4 Cent Rabatt,
die man auf den Benzinpreis bekommt, wenn man zuvor für über 30 AUD bei
Wooli eingekauft hat.
Nun fehlen uns nur noch die Genehmigungen sowohl für den
westaustralischen als auch für den Teil der „Great Central Road“ in Northern
Territory.
Beim „Departement of Indigenours Affairs“ wird uns die
westaustralische Genehmigung gleich ausgestellt, die für das Northern
Territory muss per Fax beantragt werden und kann bis zu 3 Wochen dauern. Die
freundliche Dame am Schalter beruhigt uns sogleich, denn 1. könnten wir
sofort losfahren, die Antwort könnte zur Polizeistation in „Laverton“ gefaxt
werden und dort von uns abgeholt werden und 2. hätte sie noch nie gehört,
dass jemand Probleme gehabt hätte. Außerdem dürfe sowieso nur die Polizei
danach fragen und die hätten sicherlich andere Dinge zu tun. Dermaßen gut
ausgestattet machen wir uns auf den Weg.
Die Strecke nach Norden ist ab „Kalgoorlie“ asphaltiert
und wir stolpern in dieser abgelegenen Region immer mal wieder über
Geisterstädte, die fast verlassen sind. Eine solche ist „Gwalia“ bei
„Leonora“, die 1911 noch über 3000 Einwohner beherbergte. Viele davon waren
Menschen aus Italien oder Yugoslavien, die in einfachen Holzhütten wohnten,
auf der Suche nach einem besseren Leben. Als am 21.12.1963 die Mine „Sons of
Gwalia“ geschlossen wurde, schrumpfte die Bevölkerung innerhalb von 3 Wochen
von 1.500 auf 40. Heute wird der Ort von Gemeindemitgliedern liebevoll
restauriert.

Wir schlagen unsere Zelte in „Leonora“ (3500 EW) auf und
stellen zu unserem Leidwesen fest, dass sich unsere Toilette nicht mehr
öffnen lässt. Irgendwie hat sich auch dort etwas losgerappelt und wir müssen
das ganze Teil zerlegen, um die Ursache zu erkennen. Wie man sich vorstellen
kann, kommt dabei nicht so recht Freude auf, aber wenigstens lässt es sich
reparieren und dieses Ding funktioniert anschließend wieder.
Am Morgen legen wir die restlichen, asphaltierten
Kilometer bis „Laverton“ zurück. Das „Tor zur Wüste“ (500 EW) versteckt sich
am Rande der „Great Victoria Desert“. Bei unserer Nachfrage auf der
Polizeistation ist das Fax vom „Central Land Council“ natürlich noch nicht
da und der Polizist meint, wir sollen besser dort anrufen, dann käme die
Genehmigung meistens etwas schneller. Dass wir diese erst gestern beantragt
haben, verraten wir ihm selbstverständlich nicht. Wir bedanken uns also
artig und fahren, wie könnte es auch anders sein?, ohne Permit los.
Die Fahrt landeinwärts führt nur noch durch einsamstes
Land und der Staub entlang des Weges ist rotgefärbt – in den
unterschiedlichsten Schattierungen, von feuerwehrrot bis rotbraun. Es geht
durch eine Gegend mit Spinifexgras, Mulga (Akazienart) und Wüsteneichen
wobei der Weg mit wenig Wellblech (darunter muss man sich einen Weg mit dem
Aussehen eines alten Waschbretts vorstellen) gut zu befahren ist. Wir
vertreiben uns die Zeit bis zum für heute vorgesehenen Übernachtungsplatz am
„Tjukayirla Roadhouse“, mit dem Zählen der Autowracks am Wegesrand. Es ist
unglaublich, auf einer Strecke von 300 KM erspähen wir sage und schreibe 114
Wracks!
Das „Roadhouse“, nicht viel mehr als eine Tankstelle und
ein kleiner Laden, liegt verlassen da und, wen wundert es, wir sind die
einzigen Gäste für die Nacht.
Die Chefin des Hauses knöpft uns 20 AUD für einen Platz
ohne Strom ab und zeigt uns dann den Weg. Dazu öffnet sie ein 2-flügeliges
Tor und wir beide laufen vor während Jupp und Monster uns in einigem Abstand
folgen. Plötzlich hören wir ein lautes Scheppern. Ich drehe mich um und kann
kaum glauben, was ich sehe. Der Wind hat einen Flügel des Tores zugeweht und
das just in dem Moment als Monster vorbeifährt. Die Folge: die Spitze des
Torschließmechanismus ist vorn unter Monster geraten, genau zwischen
Generator und Staukasten eingeschlagen und klemmt nun dort fest. Der
Staukasten ist an einer Seite total verbeult, die Generatorhalterung
einseitig verbogen und auch das Gehäuse hat eine dicke Beule abbekommen.
Mehr oder weniger fassungslos stehen wir mit 4 Leuten
darum herum und das Tor bewegt sich keinen Millimeter mehr. Eine Flex wäre
nun Gold wert, aber unsere steckt in dem besagten Staukasten und das
Roadhouse besitzt keine. Guter Rat ist teuer und Jupp entscheidet mutig,
dass dieses Ding eventuell auf dem Weg wieder herauskommt, auf dem es hinein
gekommen ist. Also Monster gestartet, Rückwärtsgang eingelegt und los geht
es während ich wie wild an dem Torflügel zerre. Wir haben Glück, ohne
weitere Blessuren zu verursachen bewegt sich der Übeltäter langsam zurück
und wir können den Schaden genauer begutachten. Der Generator hat gottlob
keine inneren Verletzungen aufzuweisen und Jupp ist zuversichtlich, dass er
den Staukasten wieder einigermaßen richten kann.
Den Rest des Tages hallt das Roadhouse dann auch von
Klopfen und Hämmern wider und am Ende des Tages ist sowohl Monster als auch
das Tor in einem passablen Zustand. Der einzige, der schlussendlich einen
größeren Schaden davongetragen hat, ist Juppi, der arme! In seiner
Arbeitswut hat er mit einem Stemmeisen beim Ausbeulen so fest zugedrückt,
dass er sich dabei eine Rippe angebrochen hat. Noch halten sich die
Schmerzen wohl in Grenzen, schauen wir mal wie es weitergeht. Am Lagerfeuer
bei einem Bierchen malen wir uns aus, was noch alles hätte passieren können
und konstatieren, dass wir am Ende noch Glück im Unglück gehabt haben.
Morgens auf der Piste geht das Gerappel gleich wieder
los, das Wellblech wird ständig stärker und wir fragen uns, ob Monster die
für heute geplanten 450 KM heil übersteht. Ab „Warburton“ ändert sich das
gesamte Bild, das Wellblech lässt nach, dafür gibt es nun immer mehr „Dips“.
Wer dabei an Essbares denkt, ist schwer auf dem Holzweg, denn das Einzige,
das hier eingetaucht wird, ist Monsters Nase und zwar in eine Talsenke. Auch
daran gewöhnen wir uns, doch als wir bei strahlendem Sonnenschein plötzlich
Blitze sehen, scheinen wir unter ersten Halluzinationen zu leiden. Die
Blitze verziehen sich zunächst noch einmal, doch bei Ankunft am heutigen
Rastplatz, dem „Warakurna Roadhouse“, beginnt es zu regnen. Hier im
Roadhouse sind wir zwar noch in Westaustralien, aber die Leute leben hier
nach Northern Territory Zeit, wir sind dementsprechend auf einen Schlag 1,5
Stunden los, anstatt 14.45 Uhr ist es bereits 16.15 Uhr.
Der Regen hört die ganze Nacht nicht mehr auf. Das hat
uns gerade noch gefehlt, womöglich für Tage in dieser Einöde festzusitzen
weil die Straße unbefahrbar und daher gesperrt ist. Also auf zur
Polizeistation und fragen was geht.
Angeblich geht alles und wir setzen unsere Fahrt fort,
wollen wir es doch heute bis „Ayers Rock“ bzw. „Yulara“ schaffen. Der Regen
hat das Wellblech aufgeweicht, aber dafür schlindern wir herum wie auf
Glatteis. Alles hat Vor- und Nachteile, jetzt sind wir zwar langsam
unterwegs aber wenigstens schüttelfrei. Gegen 10.00 Uhr, wir sind inzwischen
völlig zwanglos in „Northern Territory“ eingereist, hört der Regen endlich
auf und wir legen einen Frühstücksstopp ein.
Monsters Motor ist kaum aus, da erfüllt ein lautes
Zischen die Luft. Soll das unser 1. australischer Plattfuss sein? Weit
gefehlt, beim Kontrollgang hören wir die Luft unter dem Auto entweichen und
stellen ein Loch in einer der Druckluftleitungen für die Bremse fest. Die
Leitung tut uns aber den Gefallen schön lang zu sein und Jupp kann sie
wunderbar einkürzen, sodass wir nach einer Stunde bereits weiterfahren
können.
Kaum
sind die Wege einigermaßen abgetrocknet, da geht das Gerumpel und Geschockel
auch schon wieder los. Dieses Mal ist es schier zum Verzweifeln, uns fallen
fast die Plomben aus den Zähnen. Hier in „N.T.“ scheinen die Tracks
überhaupt nicht gepflegt zu werden, einen Grader (Fahrzeug zum Glätten der
Straßenoberfläche) hat diese Route schon ewig nicht mehr gesehen.
Für die Strecke von 300 KM benötigen wir den ganzen Tag
und sind nebenbei noch bis unter das Dach eingestaubt. Beim Anblick der
Olgas (Kata Tjuta) fällt uns ein Stein vom Herzen, ist dort doch das Ende
der „Great Central Road“ und der Asphalt wartet auf uns.
Eine Wohltat die noch verbleibenden 50 KM bis „Yulara“
nachdem wir tatsächlich 1500 KM schlimmsten Feldweg hinter uns gebracht
haben.
„Yulara“ ist ein kleines Dorf mit Serviceeinrichtungen für
den „Uluru und Kata Tjuta“ Nationalpark.
Die 1984 in Betrieb genommene Siedlung ist zwar teuer und
ziemlich nichts sagend, aber die beste Ausgangsbasis für die berühmten
Sehenswürdigkeiten. Aber wo sind die 3000 Aborigines geblieben, die früher
hier wohnten? Der Alkoholismus wurde vielen zum Verhängnis und die Familien
hausen in desolaten Siedlungen, die mit einem Drahtzaun umgeben sind und
langsam verfallen. Für die Ureinwohner hat das ganze Spektakel am „Ayers
Rock“ nicht viel Positives gebracht, sieht man von einem größeren Geldbetrag
ab.
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